Genie und Gewalt – Toxische Mythen kultureller Heldenverehrung

von Simon Sahner

CN: Misogyne Gewalt, Femizid

 

Norman Mailer, William S. Burroughs, Roman Polanski, Louis Althusser, Peter Handke, David Bowie, Jimmy Page und der gerade vor wenigen Tagen verstorbene Phil Spector.

Was haben diese Autoren, Schauspieler, Philosophen, Musiker, Regisseure, Produzenten und viele andere, deren Namen sich vergangene Woche unter einem langen Thread der Schriftstellerin und 54books-Redakteurin Berit Glanz sammelten, gemeinsam? Sie haben Frauen oder Mädchen geschlagen, sexuell missbraucht, vergewaltigt oder umgebracht, es wurde bekannt und sie haben danach ihre Karriere weitgehend problemlos, teilweise bis heute, fortgesetzt. Die meisten werden als Genies und wichtige Künstler verehrt. Bei dieser Auswahl handelt es sich nur um die berühmtesten; die Liste auf Twitter ist länger und auch sie ist nicht vollständig. Viele von ihnen haben darüber gesprochen, ihre Taten relativiert oder nach Jahren als großen Fehler öffentlich bereut, manche wurden rechtskräftig verurteilt, wirklich lange ins Gefängnis musste außer Spector kaum einer von ihnen.

Berühmte Männer, die Frauen Gewalt angetan haben, sind keine Seltenheit und es ist erschreckend, das so sagen zu müssen. Eine Liste mit diesen Männern würde Seiten füllen. Die genannte Auswahl beschränkt sich jedoch auf solche, deren Taten bekannt wurden, bevor ihre Karrieren beendet oder sie gestorben waren. Wenn Männer Frauen schlagen, verletzen oder gar töten, ist das vordergründig ein Fall für die Gerichte, wenn diese Männer aber Musik machen, Bücher schreiben oder Filme drehen, dann ist es auch Aufgabe der Rezeption damit entsprechend umzugehen. Problematisch wird diese Rezeption dann, wenn der gewaltvolle Teil der Künstlerbiografie zum imagefördernden Detail des künstlerisch verehrten Bad Boys oder des mysteriösen Outlaws wird.

Joan Vollmer Adams und William S. Burroughs

Der Tod von Joan Vollmer Adams wird in seinen genauen Umständen wohl für immer ungeklärt bleiben. Unbestrittener Fakt ist jedoch, dass ihr damaliger Mann William S. Burroughs sie am 6. September 1951 in Mexico City erschossen hat. Alles weitere sind Gerüchte, Vermutungen und sich widersprechende Aussagen über den genauen Tathergang, dafür hat auch Burroughs, der seine Angaben über die Tat wiederholt verändert hat, selbst gesorgt. Die am weitesten verbreitete Variante des Ablaufs lautet, dass Burroughs und Vollmer unter Alkoholeinfluss die berühmte Szene nachstellen wollten, in der Wilhelm Tell seinem Sohn einen Apfel vom Kopf schießt. Statt eines Apfels habe sich Vollmer ein Whiskey-Glas auf den Kopf gestellt und Burroughs habe anstatt des Glases seine Frau in den Kopf getroffen.

Ein anderer Ablauf, den Burroughs nach Besprechung mit seinem Anwalt zu Protokoll gab, bevor er Jahre später wieder die Tell-Variante erzählte und sie dann erneut dementierte, besagt, dass Burroughs die Waffe habe verkaufen wollen und sie deswegen gereinigt habe, dabei habe sich ein Schuss gelöst. Bevor das Verfahren abgeschlossen war, floh Burroughs in die USA und wurde in Abwesenheit zu zwei Jahren Haft verurteilt, die er nie antrat. Was auch immer letztlich geschehen ist, geschadet hat es Burroughs‘ literarischer Karriere nicht, im Gegenteil. Nach seiner eigenen Aussage wäre er ohne die Tötung von Vollmer nie zu dem Schriftsteller geworden, als der er heute bekannt ist. Unter anderem im Vorwort zu seinem Roman Queer behauptet Burroughs, ein Ugly Spirit sei am Tag der Tat über ihn gekommen, das habe er später erkannt und dadurch sei er erst zum Schriftsteller geworden. Eine Behauptung, die auch von seinen Biografen und Freunden gerne übernommen oder zumindest nicht ausreichend in Frage gestellt wird.

Es sind solche Mythen und Legenden, die die Grundlage dafür bilden, dass die Gewalt, die einer Frau angetan wird, oder gar ihre Tötung, dazu beitragen kann, dass der Täter zum berüchtigten Künstler wird oder sein entsprechendes Image stärken kann. In einem langen Text mit dem Titel William Burroughs and the William Tell Legend zeigt sich der Autor Jed Birmingham fasziniert von den Umständen von Vollmers Tod, allerdings vor allem, weil es seinem Bild von Burroughs als mysteriösem Schriftsteller dient:

This may have been a real-life routine for them, which eventually had disastrous consequences. What does this routine mean? Does the legend of William Tell tell us anything about the elusive why, the motive, of that fateful night? Why not approach the incident like a Burroughsian routine stage-played as a crime scene and see what results?

Im Folgenden spekuliert Birmingham über die Bedeutung des Wilhelm-Tell-Akts für das Verhältnis zwischen Burroughs und seinem Sohn, dessen Mutter er getötet hat, und wie sich der Schriftsteller selbst mit dem Schweizer Freiheitskämpfer identifiziert haben könnte. Der wahrscheinlichste Kern des Geschehens, dass nämlich der als Waffennarr bekannte Burroughs seine Frau erschossen hat, während beide unter Alkoholeinfluss standen, wird zum Ausgangspunkt für Spekulation darüber, wie faszinierend der Täter ist. Die Tötung von Joan Vollmer wird damit auch dank Burroughs selbst zur Grundlage seines literarischen Images als abgründiger aristokratischer Sonderling und eleganter Junkie, das er in seinen stark autobiografisch geprägten Büchern selbst kreierte und das von anderen weitergetragen und genutzt wird. Ein Foto von ihm mit Hut, im Trenchcoat und mit gezückter Pistole ziert das Cover einer Biografie von Ted Morgan, Barry Miles leitet seine Biografie über Burroughs mit der Geschichte des Ugly Spirit ein und die Tötung wird in zahllosen Feuilletontexten zum legendären Puzzleteil, um zu zeigen, wie verwegen und berüchtigt Burroughs gewesen sei. Fast aufgeregt schreibt Frank Schäfer 2009 in einem langen Text zur Neuübersetzung von Naked Lunch, Burroughs habe seiner „Frau Joan im Drogenrausch, bei einer wahnwitzigen ‘Wilhelm-Tell-Nummer’, das Hirn“ weggeschossen, eingereiht in Kuriositäten aus dem Leben des Schriftstellers. Der gewaltsame Tod einer Frau wird zum hilfreichen Nebenschauplatz in dem sagenumwobenen Leben des Künstlers.

Adele Morales und Norman Mailer

Norman Mailer soll über Burroughs gesagt haben, dieser sei „möglicherweise vom Genie besessen“ gewesen. Bezeichnend ist das, weil Mailer anders als Burroughs offensichtlich vorsätzlich versuchte, seine Frau Adele Morales umzubringen, sie aber nur schwer verletzte. Im Gegensatz zu dem Geschehen 1951 in Mexico City, sind die Umstände des Angriffs von Mailer auf seine Frau am 19. November 1960 bekannt. Auf einer Party, auf der Mailer seine Kandidatur für das Bürgermeisteramt der Stadt New York feierte, stach er am frühen Morgen während eines Streits zwei Mal mit einem Messer auf seine Frau ein, die schwer verletzt überlebte. Er wurde, nachdem Morales die Anklage zurückgezogen hatte, zu einer Strafe auf Bewährung verurteilt.

Man sollte meinen, ein versuchter Mord würde nicht nur die politische öffentliche Karriere eines jeden Mannes mit einem Schlag beenden. Das Gegenteil war auch hier der Fall, nicht zuletzt, weil andere berühmte Männer Mailer zur Seite sprangen. James Baldwin soll erklärt haben, Mailer habe mit der Tat den inneren Schriftsteller befreien wollen, den er durch seine politischen Ambitionen eingesperrt habe. Und auch andere relativierten die Tat. In einem langen Essay im New Yorker ist sich Louis Menand sicher, dass die Tat Mailer mehr genützt als geschadet habe. Dem ist kaum zu widersprechen. 1969 trat er (erfolglos) erneut als Bürgermeisterkandidat in New York an und gewann bis zu seinem Tod fast alle wichtigen literarischen und journalistischen Auszeichnungen der USA, unter anderem zwei Mal, 1969 und 1980, den Pulitzer Preis, den zweiten für The Executioner’s Song, ein faktuales Buch über einen verurteilten Mörder. In den 2000er Jahren hatte er noch einen Gastauftritt als er selbst in der amerikanischen Wohlfühlserie Gilmore Girls, Norman Mailer als der kauzige Schriftsteller, den Rory toll findet und der etwas überfordert ist von all den Frauen um ihn herum.

Absurd wirkt das alles, weil bei Mailer noch deutlicher als bei Burroughs Gewalt und Hass auf Frauen eine Grundlage für Werk und Image bilden und der Mordversuch bekannt war. Wiederholt redete Mailer offen über die Tat, unter anderem während eines Auftritts in der Dick Cavett Show, bei dem es zum Streit mit Gore Vidal kam. Zudem erklärte er selbst ein Messer zum Symbol für Männlichkeit und in seinem Roman An American Dream, dem ersten nach dem Mordversuch an Morales, wirft der Protagonist und Alter Ego von Mailer seine Frau von einem Hochhaus – ein Detail, das dem Buch in Verbindung dem Mordversuch noch mehr Aufmerksamkeit brachte, wie auch zeitgenössische Rezensionen zeigen. Auch bei Mailer wird die Gewalt gegen eine Frau zu dem Fakt, der seiner Rezeption erst den entscheidenden Kick zu verleihen scheint. Für Ulrich Wickert beispielsweise gilt Mailer in seiner Generation als der „aufregendste Autor, weil er wütend werden konnte und im Zorn vor nichts haltmachte.“ Das habe er, so Wickert weiter, „auch im Privatleben gezeigt, als er 1960 seine zweite von schließlich sechs Frauen mit dem Taschenmesser schwer verletzte.“

Die Information, dass Mailer viele Ehefrauen hatte, ist für Wickert offenbar wichtiger als der Name des Opfers Adele Morales. Ein Umstand, der sich leider durch viele Fälle, in denen berühmte Männer ihre weniger berühmten Frauen geschlagen oder getötet haben, zieht: Das Opfer ist angesichts des Faszinosums, das der Täter ausstrahlt, eher nebensächlich. Schwerwiegender ist hier allerdings die Beschreibung eines misogynen Gewalttäters, der nur durch viel Glück seitens des Opfers nicht zum Mörder wurde, als „wütender“ und „aufregender“ Autor, der seine Frau mit einem Taschenmesser „schwer verletzt“ habe, als sei da halt was schief gegangen. Morales beschreibt die Tat in ihrem Buch Die letzte Party. Mein Leben mit Norman Mailer, darin schildert sie Mailer habe sie noch getreten und zu den übrigen anwesenden Gästen gesagt: „Don’t touch her, let her die, that bitch.“

Misogyne Gewalt als Authentizitätsmarker

Gewalt und Morde an Frauen und Mädchen sind wiederkehrende kulturelle Topoi, nicht nur in Werken der Männer, die selbst gewalttätig wurden, wobei davon ausgegangen werden kann, dass viele Fälle unbekannt sind. Im Gegenteil ist misogyne Gewalt in unserer Kultur überall zu finden, in Songs, in Filmen, in Serien, in Romanen und in Dokumentationen und True-Crime-Stories über Serienmörder. So sehr durchziehen ermordete und misshandelte Frauen die Kulturgeschichte bis zum heutigen Tag, dass man sich angesichts der aufgezählten Fälle fragen muss, wie Realität und Fiktion zusammenhängen. Denn nicht selten, ist der mordende oder gewalttätige Mann in der Fiktion das aufregende und anrüchige Faszinosum, das man in der Realität nicht faszinierend finden darf.

Besonders perfide ist da ein Fall wie die Vergewaltigung der damals neunzehnjährigen Schauspielerin Maria Schneider durch den wesentlich älteren Marlon Brando während der Dreharbeiten zu Der letzte Tango in Paris vor laufender Kamera, eine Szene, die um der vermeintlichen Authentizität willen vorher vom Regisseur Bernardo Bertolucci und Brando geplant worden war und die im Film zu sehen ist. An dieser Stelle verbinden sich auf abstoßende Weise die Realität misogyner Gewalt mit der Fiktion des scheinbar gebrochenen Mannes, den Brando in dem Film darstellen soll. In der Absprache zur Vergewaltigung zwischen dem Regisseur und seinem Schauspieler tritt offen zutage, was sich sonst hinter der Fassade vermeintlich reuiger Gewalttäter verbirgt: Gewalt an Frauen und Mädchen wird sowohl von vielen Künstlern, als auch ihrem Publikum als ein Beweis für authentische, gebrochene Männerseelen angesehen. Nichts anderes sollte die Vergewaltigung von Schneider in Der letzte Tango in Paris vermitteln. Die junge Frau war dabei Mittel zum Zweck. Die misogyne Gewalt wird zum Kampf der sprichwörtlich geschundenen männlichen Seele mit sich selbst stilisiert, anstatt anzuerkennen, dass Hass auf Frauen keine künstlerische Inspirationsquelle sein darf.

Lana Clarkson und Phil Spector

Ein aktuelles und erschreckendes Beispiel dafür, wie sehr in der Rezeption Gewalt und Genie zusammengedacht werden, sind zahlreiche Nachrufe auf den Musikproduzenten Phil Spector, der am 16. Januar 2021 im Gefängnis vermutlich einer Covid19-Erkrankung erlag. Als er am 3. Februar 2003 die Schauspielerin und Model Lana Clarkson erschoss, war bereits bekannt, dass er Frauen gegenüber gewalttätig geworden war. Seine damalige Frau Veronica “Ronnie” Bennett hatte 1972 die Scheidung eingereicht, weil Spector sie misshandelt hatte. Auch in diesem Fall schadete das nicht seiner Karriere. Erst der Mord an Clarkson führte zum endgültigen Aus der Laufbahn. Nach allem, was über den Tod von Clarkson bekannt ist, hat Spector ihr in den Mund geschossen. Die Anklage kam schließlich zu dem Schluss, dass Spector häufiger gewalttätige und hochgefährliche Machtdemonstrationen gegenüber Frauen performte, indem er sie mit Waffen bedrohte und das als Teil eines perfiden Spiels inszenierte. Die Staatsanwaltschaft sprach von “russischem Roulette”.

Dass Spector zu mindestens 19 Jahren Gefängnis verurteilt wurde und auch  ein Einspruch das Urteil bestätigte, führte unter anderem dazu, dass dieser Gewalttäter seine Karriere nicht fortsetzen konnte. Das änderte jedoch nichts daran, dass einige Nachrufe, die seit seinem Tod folgten, vor allem auf seine Errungenschaften als Produzent verweisen und den Mord eher pflichtschuldig erwähnen, andere wiederum feiern Spector als genialen Wahnsinnigen, wie Willi Winkler in der Süddeutschen Zeitung:

Keiner hat größere Monster-Hits geschaffen, und niemand hat sein Lebenswerk gründlicher zerstört als der Teenie-Schmalzier, Studio-Diktator und Kokser Phil Spector, der Schöpfer von fast allem, was groß und heilig ist in der Popmusik.

Erst am Ende des zweiten Absatzes wird Lana Clarkson ohne ihren Namen zu nennen als “Zufallsbekannte” erwähnt, die er erschoss, er habe auch zuvor “im Lauf seiner jahrzehntelangen Karriere im Studio geschossen […], wenn die Musiker nicht den Sound zustande brachten, der ihm vorschwebte”. Was hier im Subtext steht, aber relativiert wird, ist, dass es sich bei Phil Spector nach allem, was man weiß, um einen Mann handelte, der vor allem Gewalt dazu nutzte, Menschen und insbesondere Frauen seinem Willen zu unterwerfen. Durch all diese Beschreibungen eines “paranoide[n] Wahnsinniger, der aus den Musikern, den Sängerinnen und den technischen Möglichkeiten des Studios mehr herausholte, als überhaupt drinsteckte”, dringt die Annahme hindurch, dass sein misogynes und gewalttätiges Verhalten direkt mit seiner Kunst zusammenhing, denn “in klassischen Erzählung” sei “die Kunst naturnotwendig mit dem Unglück verschwistert”, als sei das ein kausaler Zusammenhang und nicht ein jahrhundertelang weitergetragener kultureller Mythos.

In Teilen der postmortem Rezeption des Musikproduzenten zeigt sich beispielhaft, was sich in dem Umgang mit den meisten genannten Fällen ausdrückt: Der Mythos des wahnsinnigen Genies ist immer noch sehr wirkmächtig und führt dazu, dass bei gewalttätigen Künstlern zu oft ihre künstlerischen Errungenschaften gegen ihre misogynen Taten abgewogen werden, woraufhin meist die Erkenntnis steht, dass das eine wohl irgendetwas mit dem anderen zu tun hatte. Dabei ist es häufig nur Gewalt und eine exzessiv inszenierte Machtgier, die als Exzentrik bewundert wird, und Phil Spector ist das perfekte Beispiel dafür. Seine musikalischen Fähigkeiten als Produzent mögen beachtlich gewesen sein, der breiten Öffentlichkeit bekannt wurde er aber nicht zuletzt wegen seiner gewalttätigen Ausbrüche und seiner Wutanfälle, die in Zusammenhang mit seiner Kunst gebracht wurden. Kunst ist das eine, zu einem Mythos, zu besessenen Genies und genialen Wahnsinnigen ernannt wurden die meisten hier genannten Männer durch ihre Gewalttaten und ihre Aggressivität. Dass beides als untrennbar zusammengedacht wird, ist ein systemisches Problem, das Gewalt an Frauen und Mädchen und insbesondere Femizide relativiert.

Systemisch ist dieses Problem auch, weil es auf toxischer Maskulinität basiert, die Mann-Sein unter anderem mit Dominanz, Kampf und Macht assoziiert. Auch Kunst suggeriert Macht, das vermeintliche Genie dominiert sein Werk, seine Kunstform und beherrscht sein Feld. Wird diese Selbstsicht von Frauen in Frage gestellt, etwa, weil man (wie Burroughs) etwas beweisen muss, weil man (wie Mailer und Spector) seine Dominanz in Frage gestellt sieht oder weil man eine Schuldige für das eigene Unvermögen sucht, versuchen viele Männer das Machtverhältnis wiederherzustellen, indem die Person, die scheinbar ihr Selbstbild angegriffen hat, zerstört werden soll. Das ist ein Problem, das weit über gewalttätige Künstler hinausgeht, ein Anfang wäre aber misogyne Gewalttäter nicht mehr als besessene und besonders authentische Künstler mit einem wohligen Schauerfaktor anzusehen.

 

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