Rezension: Station Agent

Habe auf mojoba von dem Film “Station Agent” gelesen und ihn vorhin gesehen.

Der kleinwüchsige Fin erbt eine alte Bahnstation auf dem Land bei New Jersey und nimmt dies zum Anlass endlich der Großstadt und seiner Ausgrenzung zu entfliehen. Auf dem Land versucht er nun die anderen auszugrenzen, aber der junge Hot-Dog-Verkäufer Joe und Olivia drängen sich in sein Leben. Während er zuerst noch bewusst unwirsch alle zurückweist, werden die drei Freunde. So wie Fin mit seiner Kleinwüchsigkeit zu kämpfen hat, haben auch Joe und Olivia ihr Päckchen zu tragen, denn Joe muss sich um seinen kranken Vater kümmern und Olivia versucht den Tod ihres Sohnes und die Trennung von ihrem Mann zu verarbeiten.
Gemeinsam beginnt für die drei die Selbstfindung.

Ein nachdenkliches, aber lebensbejahendes, Drama mit drei sympathischen Charakteren. Das trotz allen Ernstes auch einen feinen Witz hat.

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Tilman berät als Rechtsanwalt Verlage, Autoren und andere Kreative im Urheber- und Medienrecht. Als Blogger hat er sich sowohl im Bereich der Literaturkritik als auch -vermittlung in der Branche einen Namen gemacht. Rechtsanwalt Winterling ist zudem als Jurymitglied (u.a. Hamburger Literaturförderpreise) und Moderator von Lesungen tätig, sowie gefragter Interviewpartner (u.a. Deutschlandfunk, Radio Eins), wenn es darum geht verständlich und unterhaltsam über rechtliche Themen und solche des Bloggens zu berichten.

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