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54books Posts

Umzug

Liebe Leser,

ich bin mit dem Webspace und allem Klimbim umgezogen und jetzt können alle Seiten ansehnlich über www.54books.de aufgerufen werden und es gibt keine umständlichen Weiterleitungen mehr. Einziges Problem ist nur, dass jetzt auch alle internen Links nicht mehr passen, was sowohl für die Bilder, als auch für Verlinkungen zu anderen Beiträge im Blog gilt. Nach und nach werde ich das versuchen abzustellen, falls jemandem aber ein toter Link auffällt und er die Zeit entbehren kann, einfach eine kurze Mail an mich. Was natürlich für sämtliche Anregung und Kritik gilt!

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Der Welttag des Buches

DSC05137.jpgdie-kunst-des-feldspiels_thumb.jpgHeute ist es endlich soweit! Über 1000 Blogs nehmen teil und verlosen am heutigen Welttag des Buches Romane, Kurzgeschichten, Biographien und andere gedruckte Dinge. Zu den Hintergründen des Welttages bzw der Aktion “Blogger schenken Lesefreude” hier entlang.

Bei mir gibt es “Bücherwahn” von Gustave Flaubert in einer wunderbaren Ausgabe von Hanser – ein bibliophiles Meisterstück von einer Kurzgeschichte – und “Die Kunst des Feldspiels” von Chad Harbach – einer der Überraschungserfolge des letzten Jahres – zu gewinnen.

Die Teilnahme ist ganz einfach: Diesen Beitrag kommentieren, euer Name kommt in die Lostrommel und eine unparteiische Glücksfee wird dann, beaufsichtigt von einem Notar, vielleicht euch ziehen. Euer Kommentar muss bis zum 30.4. um 23:59 Uhr eingegangen sein. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.

Und man möge doch auch bitte bei meinem neuen Projekt Buchguerilla vorbeischauen, denn dort gibt es “Die Leiden des jungen Werther” zu gewinnen!

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Doppelrezension: Das flüchtige Paradies und Pazifik Exil

das-fluechtige-paradiesNach der Machtergreifung Hitlers  ’33 begann das intellektuelle Deutschland auszubluten. Nicht nur die jüdischen Dichter und Denker, sondern die meisten Schöngeister, deren Kunst nicht nazikonform war, die etwas auf sich und ihre Werte hielten, kehrten Deutschland den Rücken. Viele flohen vorerst nur nach Frankreich oder in die Schweiz, denn Deutschland sollte nicht allzuweit in die Ferne rücken, falls Hitler doch nur eine politisch radikale Modeerscheinung bleiben sollte, könnte man alsbald in seine eigentliche Heimat zurückkehren. Erste Anlaufstelle wurde ein kleines Fischerdorf an der Côte d’Azur: Sanary-sur-Mer. Sie wurde die “Hauptstadt der deutschen Literatur im Exil”. Weiterlesen Doppelrezension: Das flüchtige Paradies und Pazifik Exil

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Der König ist tot, es lebe der König!

51-2hAIgCWL._SL500_AA300_Mit ungebrochener Kontinuität bringt Jimi Hendrix auch über 40 Jahre nach seinem Ableben noch neue CDs heraus. Neu aufgelegte Alben, zig Best of-Zusammenstellungen, das “fertige nächste” Album “First Rays of the New Rising Sun”, remasterte Live Mitschnitte und immer wieder auch “bisher unveröffentlichte Songs”. Was als Leichenfledderei und als Versuch der Geldschneiderei irgendwelcher Nachkommen und Rechteinhaber abgetan werden kann, kann für Liebhaber durchaus neue Kleinigkeiten zu Tage fördern und manchmal vielleicht auch neue Fans generieren. Und jetzt kommt “People, Hell and Angels”! Weiterlesen Der König ist tot, es lebe der König!

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Das Buch als Magazin

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Ich bin eigentlich kein großer Zeitschriften- und Magazinleser; zu groß der Stapel meiner ungelesenen Bücher, als dass ich noch Zeit hätte periodisch erscheinende Lektüre zu konsumieren. Die Ankündigung von “Das Buch als Magazin” hat mich aber neugierig gemacht:

Das Prinzip von “Das Buch als Magazin” ist leicht erklärt: Im ersten Teil des Heftes drucken wir einen Klassiker der Literaturgeschichte, gestaltet wie eine Reportage. Im zweiten Teil schreiben wir Geschichten aus dem Alltag unserer Gegenwart. Jede dieser Geschichten bezieht sich deutlich oder vorsichtig auf das Buch. So verknüpfen wir Literatur und Journalismus, Vergangenheit und Gegenwart. Im besten Fall machen wir Ihnen Lust, alte Bücher neu zu lesen. Weiterlesen Das Buch als Magazin

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Das Feuilleton lügt nicht!

Den im Feuilleton hochgelobten Pop-Künstlern sollte man mit Bedacht gegenübertreten. Jedes ihrer Wort wird so interpretiert, dass sie möglichst gut da stehen – sie können gar nichts falschen denken/sagen/tun, denn den intellektuellen Anspruch kann man bereits in minimalen Gesten erahnen. Ein solcher Liebling der Kulturteile ist Sophie Hunger. Die Tochter der Schweizer Großbürgerfamilie Welti (Papa Diplomat, Opa Reporter, Schauspieler, Autor etc. pp. und mit den beiden Albert Weltis verwandt) geistert seit 2008 als Geheimtipp und inzwischen als von höchsten Stellen anerkannter Popstar durch die Spalten. Damals habe ich in ihr künstlerisches Schaffen reingehört und war nur mittelmäßig begeistert: zu ätherisch, verwaschen. Da sie aber nicht wieder verschwunden ist, der Spiegel sie 2010 als “Pop-Hoffnung” feierte und jedes ihrer weiteren Alben gelobt wird, gab es Chance Nummer 2, jetzt eine richtige, mich zu bekehren.
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