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54books Posts

Das Buch als Magazin

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Ich bin eigentlich kein großer Zeitschriften- und Magazinleser; zu groß der Stapel meiner ungelesenen Bücher, als dass ich noch Zeit hätte periodisch erscheinende Lektüre zu konsumieren. Die Ankündigung von “Das Buch als Magazin” hat mich aber neugierig gemacht:

Das Prinzip von “Das Buch als Magazin” ist leicht erklärt: Im ersten Teil des Heftes drucken wir einen Klassiker der Literaturgeschichte, gestaltet wie eine Reportage. Im zweiten Teil schreiben wir Geschichten aus dem Alltag unserer Gegenwart. Jede dieser Geschichten bezieht sich deutlich oder vorsichtig auf das Buch. So verknüpfen wir Literatur und Journalismus, Vergangenheit und Gegenwart. Im besten Fall machen wir Ihnen Lust, alte Bücher neu zu lesen. Weiterlesen Das Buch als Magazin

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Das Feuilleton lügt nicht!

Den im Feuilleton hochgelobten Pop-Künstlern sollte man mit Bedacht gegenübertreten. Jedes ihrer Wort wird so interpretiert, dass sie möglichst gut da stehen – sie können gar nichts falschen denken/sagen/tun, denn den intellektuellen Anspruch kann man bereits in minimalen Gesten erahnen. Ein solcher Liebling der Kulturteile ist Sophie Hunger. Die Tochter der Schweizer Großbürgerfamilie Welti (Papa Diplomat, Opa Reporter, Schauspieler, Autor etc. pp. und mit den beiden Albert Weltis verwandt) geistert seit 2008 als Geheimtipp und inzwischen als von höchsten Stellen anerkannter Popstar durch die Spalten. Damals habe ich in ihr künstlerisches Schaffen reingehört und war nur mittelmäßig begeistert: zu ätherisch, verwaschen. Da sie aber nicht wieder verschwunden ist, der Spiegel sie 2010 als “Pop-Hoffnung” feierte und jedes ihrer weiteren Alben gelobt wird, gab es Chance Nummer 2, jetzt eine richtige, mich zu bekehren.
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#echtebücher

BibliophilesManifest_thumb.jpgGanz harmlos habe ich gestern bei Twitter auf einen Tweet über eBooks geantwortet. Harmlos ist vielleicht das falsche Wort, denn ich habe plakativ und provokant die Daseinsberechtigung des eBooks angezweifelt. Ein Thema das mir schon länger unter den Nägeln brennt und natürlich weder in 140 Zeichen, noch ad hoc umfassend beantwortet werden kann. Über kurz oder lang werde ich in der bereits bestehenden Rubrik “Schöne Bücher” vielleicht den ein oder anderen Gedanken dazu zu niederschreiben. (Bereits der erste Punkt, der die eBook-Ablehnung unglaubwürdig macht, müsste ja eigentlich Bloggen sein, weil ziemlich digital und eBookmäßig). Weiterlesen #echtebücher

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Paris – Ein Fest fürs Leben

07_11_Hemingway3.jpg.511539_thumb.jpgIn weniger als einem Monat fahre ich mit meiner Jungsclique nach Paris und habe mir als Vorbereitung nicht nur letzte Woche in Freiburg Reclams Kunstführer für Paris und Versailles gekauft und die üblichen Reiseführer zusammengeliehen, sondern heute auch noch Hemingways “Paris – Ein Fest fürs Leben erworben”.

Bin auf die Lektüre gespannt, weil ich bis jetzt nur einmal in Paris war damals auch nur im Schülerdurchgang durch die Stadt getrieben wurde. Erhoffe mir durch die direkte Lektüre der Sekundärliteratur die Entdeckung von Geheimtipps, falls aber einer meiner Leser einen solchen bereits parat hat, her damit, denn ich bin mir nicht sicher, ob ich das Pensum bis dahin schaffe.

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Warum wir in alten Büchern unsere Gegenwart neu erkennen

Ein sehr schöner Artikel im Literatur-Ressort der Zeit, der kurz und an Hand des Beispiels Effi Briests (bei mir noch auf dem Stapel) darstellt, warum Klassiker immer wieder und zu jeder Zeit gelesen und wiedergelesen werden können/sollen/müssen.

Und hier liegt der Zauber hermeneutischer Dialektik. Ein Roman aus der Vergangenheit macht die Differenz zur Gegenwart sichtbar und diese somit interpretierbar.

Also bitte diesen Artikel lesen!

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Schneckenmühle von Jochen Schmidt

Zugegebenermaßen war mir Jochen Schmidt kein Begriff, aber es gibt Verlage, denen ich vertraue, von denen ich mich belehren lasse und gerne lerne. Der C.H.Beck Verlag feiert dieses Jahr nicht nur 250 Jahre seines Bestehens, sondern ist völlig zu Recht einer der deutschen Vorzeigeverlage und das nicht nur im Belletristik-Betrieb – im Gegenteil sind bei mir bisher vielmehr ihrer Sachbücher durch die Hände gegangen. Nun also das Werk dieses (mir) Unbekannten: Weiterlesen Schneckenmühle von Jochen Schmidt

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Erich mit beiden Händen in der Wäsche

clapton-306-1359473322Die drei prägendsten Gitarristen der Rockmusik? Hendrix, Page und Clapton!
Letzterer geht wieder einmal auf Tour, die Tickets für seine Gastspiele in Hamburg und Köln habe ich mir bereits gesichert, nun auch das zu “betourende” Album: Old Sock. Ähnlich rätselhaft wie der Titel ist auch das Cover des Albums, das vielmehr an den Schnappschuss des 15-jährigen Jungen im Urlaub erinnert, als an die Verpackung eines ernstzunehmenden Tonträgers, fehlt nur noch die Grimasse oder die gespielte Coolness. Aber der Inhalt zählt ja..

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Wagner: Der Ring – Vierteilige Dokumentation

[Die Dokumentation ist hier abrufbar.]

Ich gebe zu mich in der Welt der Oper, trotz Musik-LK, trotz prinzipieller Offenheit, trotz durchaus vorhandener E-Musik-Begeisterung, nicht besonders gut auszukennen.
2013 ist aber Wagner-Jahr, der große Komponist wäre am 22.5. diesen Jahres 200 geworden; der Mann der nicht einfach gemocht oder nicht gemocht werden, sondern nur gehasst oder geliebt, ja vergöttert, werden kann. Eingestimmt habe ich mich bereits mit der Lektüre des Zeit Geschichte Hefts zu Wagner und bin gestern durch Zufall auf eine Dokumentation auf 3sat gestoßen, die wirklich eine richtig starke Einführung in die Welt des Rings bietet. Statt sich das monumentale Opus unkommentiert zu Gemüte zu führen, arbeiten Pianisten, Literaturwissenschaftlicher, Dirigenten, Autoren und Journalisten dieses häppchenweise auf: die zugrundeliegende Geschichte wird erzählt, Themen und Musik am Klavier vorgestellt und erläutert, Orchesterproben und letzlich verschiedene Inzinierungen gezeigt, sich alles chronologisch an der Geschichte entlanghangelnd.

Für Einsteiger, wie mich, genau die richtige Mischung; für Kenner und Liebhaber, sicher auch neues Hintergrundwissen und neue Bilder.

Der erste Teil zum Rheingold lief gestern auf 3sat um 20.15 Uhr und ist hier abrufbar: http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=35696
Der zweite Teil (Die Walküre) läuft nächsten Samstag dem 13. April ebenfalls um 20.15 Uhr auf 3sat
Teil drei (Siegfried) und vier (Götterdämmerung) die darauffolgenden Samstage (20./27.) gleiche Stelle, gleiche Welle.

[Der erste Teil ist leider nicht mehr abrufbar, dafür aber nun (noch) der zweite unter: http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=35686 schnell sehen bevor auch dieser verschwindet und am Samstag um 2015 die nächste Folge nicht verpassen!]

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