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54books feat. ocelot

Tilman Winterling

Tilman Winterling

Tilman Winterling berät als Rechtsanwalt Verlage, Autoren und andere Kreative im Urheber- und Medienrecht. Als Blogger hat er sich sowohl im Bereich der Literaturkritik als auch -vermittlung in der Branche einen Namen gemacht. Rechtsanwalt Winterling ist zudem als Jurymitglied (u.a. Hamburger Literaturförderpreise) und Moderator von Lesungen tätig, sowie gefragter Interviewpartner (u.a. Deutschlandfunk, Radio Eins), wenn es darum geht verständlich und unterhaltsam über rechtliche Themen und solche des Bloggens zu berichten.
Tilman Winterling

Dieser Text sollte bereits vor fast einem Monat online gehen und bekommt nun eine ganz neue Aktualität. Die situativen Änderungen sind farblich vom Ursprungstext abgesetzt.

Der stationäre Buchhandel ist dem Tod geweiht! Und während 2012 die ganze Branche dem sicheren Untergang entgegenzittert, eröffnet Frithjof Klepp frech in Berlin-Mitte einen neuen Buchladen und startet damit eine Erfolgsgeschichte in der totgesagten Welt: Im Laden Bücher kaufen ist wieder cool! Und nun steht diese Erfolgsgeschichte vor dem Aus, denn ocelot musste Insolvenz anmelden.

Im Eingangsbereich des Geschäfts in der Brunnenstraße 181 wird man von einem großzügigen Tresen und Tischen empfangen, dunkles Holz harmoniert mit der rohen Decke und einfache Spots beleuchten die hohen Regale. Schnell wird dem Besucher klar, dass er nicht in einer normalen Buchhandlung steht, not just another bookstore.

ocelot ist nicht der schusselige Zausel um die Ecke, bei ocelot wird nicht mal reingehuscht, um ein Buch zu kaufen, du sollst hier verweilen, setz dich in den gemütlichen Sessel, schnack mit den Angestellten über Lieblingsbücher oder lies bei einem Kaffee in alle potenziellen Neuerwerbungen rein. Das große Plus ist nicht nur die Optik des Laden, die den Berliner Hipster einlädt, sondern die gekonnte Auswahl aus aktuellen Must Haves und Empfehlungen vom Profi, Perlen, die man sonst nur schwer fände, findest du in der Perle in Mitte – aber, klar Club Mate haben sie auch.

Weil Mitte aber zu klein für alle ist, gibt es ocelot auch im Internet und setzt den Branchenriesen genau das entgegen, was bei ihnen fehlt: Beratung, Menschen kein Algorithmus, einen Blog und die Vernetzung mit Portalen wie We Read Indie und trotzdem versandkostenfreie Bestellung von allen Büchern, 2,4 Millionen Titel zur Auswahl, eBooks, Filme und Hörbücher.

Bundesweit und über Branchengrenzen hinweg wurde dieses ocelot-Konzept bejubelt. Endlich wurde etwas Neues gewagt, endlich gab es dort jemanden, der sich gegen das Sterben stemmte, nicht nur in den Chor des Jammerns mit einstimmte, jemanden der mit neuen Ideen anpackte und das Alte bewahren, aber modifizierend verbessern wollte. Nur eine Stunde nachdem die Insolvenz bekannt wurde, gab es nach den ersten Beileidsbekundungen, auch die ersten Aufrufe, denn wer ocelot retten will, kann dies ganz einfach tun: weiter dort einkaufen, denn das operative Geschäft geht weiter (auch wenn der Online-Shop momentan noch offline ist). Und dafür, dass ocelot die Insolvenz übersteht sprechen auch gute Gründe: das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür, die Fusion von Off- und Online-Buchladen hat auf dem hart umkämpften Markt in Berlin-Mitte gezeigt, dass sie funktioniert und angenommen wird, es wurde in den letzten zwei Jahren eine große deutschlandweite Marke und Reichweite aufgebaut, die weiterhin ziehen wird.

Damit ocelot und damit ein Vorzeigeprojekt nicht stirbt, ist es an uns, dem Markt eine der wenigen Perlen zu bewahren, die Innovation zu erlauben und den Online-Riesen etwas entgegen zu setzen. Geht dieser Laden pleite, wäre das ein katastrophaler Fingerzeig für die ganze Branche. Ave Amazon, morituri te salutant.

Die Berliner mögen bitte weiter bei ocelot einkaufen, die zu erwartenden Rettungsaktionen besuchen (Karen Köhler hat beispielsweise direkt eine Gratislesung im Dezember anberaumt) oder, sobald er wieder zur Verfügung steht, im Online-Shop einzukaufen, wenn ihr mögt auch gerne über mich, denn:

… weil die Coolen der Welt zusammenhalten müssen, gibt es ab sofort:

54books feat. ocelot,

Will heißen: unter jeder neuen Rezension (und irgendwann auch unter den meisten alten), findet ihr ab sofort einen Kasten mit Informationen zum besprochenen Buch, darin enthalten ein Link auf den ihr klicken könnt und der euch direkt in den ocelot-Shop bringt, wo ihr das Buch bestellen könnt, woraufhin ein fröhlicher, wahrscheinlich nicht fürstlich aber anständig bezahlter, Mensch es in eine Kiste packt und diese portofrei bei euch zu Hause landet.

Vorteil für euch: kein Verlust an Karmapunkten trotz Onlinebestellerei.
Vorteil für ocelot: ein neuer Kunde, den sie von ihrem tollen Service überzeugen können.
Vorteil für mich: von jedem über einen solchen Klick verkauften Buch erhalte ich 5 % des Netto-Gewinns. Wer jetzt mal flux durchrechnet wie viel 5 % des Netto-Gewinns bei einem 9,95 € Taschenbuch sind, dem möge genauso schnell der Unkenruf nach meiner Käuflichkeit im Halse stecken bleiben, denn hierbei handelt es sich tatsächlich um einen feuchten Furz auf meinem Girokonto. Ich nehme stattdessen an diesem Programm teil, weil ich von dem Konzept des Ladens überzeugt bin und mich daran freue, dass engagierte Menschen endlich zeigen wie man Bücher heute verkaufen kann – komfortabel, aber mit persönlichem Einschlag und Lust am Produkt, nicht am Profit – davon möchte ich ein Teil sein. Und so sollen auch weiterhin meine Besprechungen sein, engagiert, mit persönlichem Einschlag und hoffentlich Mehrwert für die Leser.

Seid ihr also in Berlin besucht ocelot, seid ihr im Internet besucht 54books und bestellt bei ocelot – nur so können wir die Welt retten!

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Die Meldung zur Insolvenz.

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13s Kommentare

  1. Es ist schmerzlich zu erfahren, dass dieses stationäre Modell eines Buchhandels trotz aller optimalen Umstände keine ausreichenden finanziellen Perspektiven aufzeigen kann. Selbst wenn sich ein Investor findet, ist es ein Rückschlag für alle, die auf solch zukunftsweisende Konzepte hofften. Leider sind meine finanziellen Möglichkeiten, mich an diesem Abenteuer “Stationäre Zukunft des Buchhandels” zu beteiligen sehr beschränkt. Doch könnte hier einmal die Crowd zeigen, dass es ihr so etwas wert ist weiter finanziert zu werden. Ich empfehle daher, schnellstens ein entsprechendes Projekt auf einer der Crowdfunding-Plattformen anzubieten. Am besten kommt eine der Plattformen direkt auf ocelot zu, denn hier können sich PR-Effekte ergeben. Meinerseits biete ich gerne Innovations- , Marketing und Vertriebsberatung pro bono an.

  2. Oh je, das sind keine schönen Nachrichten! Ich war nur zweimal bei ocelot, fand die Ladeneinrichtung sehr schön, aber das Programm ähnlich wie in anderen Buchläden. Vielleicht doch “just another bookstore”, wenn auch ein besonders hübscher? Ich wünsche trotzdem alles Gute und dass ocelot doch bitte überleben möge!

  3. Tomke

    Das ist eine traurige Nachricht. Aber den Unterton von dieser ganzen Ocelot-Geschichte mag ich irgendwie nicht. Bitte nicht falsch verstehen: Ich würde mich freuen, wenn es gelänge, Ocelot zu retten. Von Anfang an aber hatte dieses Unternehmen (soweit ich es in der Branchenpresse verfolgt habe), einen etwas überkandidelten Touch. Die Gründung wurde herausposaunt, als habe in Deutschland noch nie jemand eine Buchhandlung eröffnet. Und dann wollte man gleich so innovativ sein, dass es eben nicht einfach wie andere Buchhandlungen sein sollte – der englische Claim regte mich gleich zu der Frage an, ob die auch deutsche Bücher verkaufen. Ich kenne eine ganze Reihe von exzellenten Buchhandlungen, die auch wirtschaftlich über die Runden kommen und zum Teil auch innovative Konzepte verfolgen (etwa Klaus Bittner in Köln, Proust in Essen, stories! oder Cohen & Dobernigg in Hamburg etc.). Da klang das Gehabe von Ocelot etwas überzogen. Eine gute Buchhandlung ist eine tolle Sache, da muss man nicht gleich so tun, als hätte man jetzt ein Konzept, das die Welt noch nicht gesehen hat. Ich habe dann gedacht, dass man das in Berlin wahrscheinlich so macht. 🙂

    Dass das Konzept nicht aufgegangen ist, ist trotzdem schade. Woanders scheint es besser zu gehen. In meiner Heimatstadt hat vor fünf Jahren ein sehr schöner neuer Buchladen mit Cafe aufgemacht, mit tollem Team und schönem Ambiente. Es läuft gut, mittlerweile hat man bis in die nahe gelegene Großstadt expandiert. Und deshalb werde ich auch bei Ocelot nicht bestellen. Ich habe ein paar wirklich tolle Buchhändler vor der Nase, die ich gerne und nach Kräften unterstütze und die das auch verdient haben.
    Die Rettung des stationären Buchhandels kann nicht darin bestehen, dass mehr Leute Bücher online bestellen. So schade es auch wäre, wenn Ocelot schließen müsste. Lokal und persönlich einzukaufen, finde ich immer noch besser.

  4. Schade, nachdem alle so voll des Lobs waren, hätte ich nicht gedacht, dass es nun diese Wendung nimmt … Aber vielleicht lässt sich ja noch was retten. Obwohl auch ich lieber bei meiner Lieblingsbuchhandlung einkaufe …

  5. hm, das finde ich jetzt ein bisschen schwierig.

    Unstrittig ist, dass es ausgesprochen schade wäre, wenn ocelot tatsächlich zumachen müsste, denn das Konzept Buch und Café, wie modern oder altmodisch auch immer, ist eigentlich ein sehr schönes. Und es kann auch kommunikativ sein. Muss es aber nicht.

    Neu ist es aber nun wirklich nicht und man hätte sich sicher denken können, dass man in so ein Projekt ne Menge mehr als Arbeit reinstecken muss. Damit will ich beileibe nicht sagen, dass Frithjof Klepp das nicht getan hat und weiterhin tut. Er hat sich nur verkalkuliert. Shit happens – und da können in diesem Falle nicht mal die Amazon-Ferkel was dafür. Und wenn der bzw. der Insolvenzverwalter jetzt z.B. versuchen würde, über Crowdfunding das nötige Geld zusammenzubekommen, dann wäre ich der erste, der dabei wäre. – Also, wenn ich mal wieder in der Stadt sein sollte, die sich so cool findet, und das kommt vor, dann werde ich gerne zu ocelot gehen und ihnen die Regale leer kaufen und dazu eine stylishe Biolimonade trinken.

    Obwohl! Ich kenne in Berlin und anderswo eine Menge anderer stationärer Buchhandlungen, coole und nicht so coole, aber allesamt engagiert und kompetent, die auch Käufer brauchen. Und die sich nachhaltig den A… abarbeiten für wenig Geld, um mit ihren Lesungen und Büchertischen, mit ihrem riesigen Buchwissen und grossartiger Beratung die Leser in die Buchhandlungen locken im Bemühen, sich eine Stammkundschaft zu erarbeiten. Die Buchhandlung R² der Gebrüder Rummel in Siegburg ist da ein schönes Beispiel, oder auch Klaus Bittner in Köln. Wenn auch ohne Kaffee. Aber reden kann man diastundenlang. Über Bücher, nicht über Latte Dingens mit Biostrohhalm. Ganz und gar unprätentiös. Das geht.

    Wenn ich also hier in meiner Klitzekleinstadt ein Buch haben möchte und nicht zur Buchhandlung meines Vertrauens komme, weil ich ein Mobilitätsproblem habe, dann bestelle ich natürlich BEI DENEN online (kann man ja inzwischen in fast jeder Buchhandlung mit halbwegs intelligenten Inhabern) und wohl eher nicht bei ocelot. Stationär heisst für mich halt vor Ort und nicht in Berlin oder ‘im Internet’. Amazon braucht dazu sowieso kein Mensch. Wem das als leidenschaftlichem Leser heute immer noch nicht klar ist, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

    Übrigens: Deinem schönen Blog verdanke ich schon so manche tolle Lektüre, das wird hoffentlich auch weiterhin so sein. Aber deshalb werde ich natürlich trotzdem auch den feuchten Furz nicht auf Dein sondern auf das Konto meiner Buchhandlung umleiten. Es gibt da den schönen Spruch vom Kleinvieh, das auch Mist macht. Auch das ist jetzt nicht cool, aber der Umsatz und erst recht der Gewinn der kleinen stationären Buchläden besteht quasi nur aus solchem Kleinvieh aka feuchten Fürzen.

    Was ich mich schon immer frage – und nach der Lektüre Deines Posts noch mehr: Wer sind die eigentlich, die Coolen der Welt? Was bedeutet der Begriff eigentlich? Null, oder?

    Nichts für ungut und schöne Grüsse
    Kai

    • Bin auch ein bisschen verwundert, wieso jetzt dazu aufgerufen wird, einen Buchladen in Berlin zu retten (und natürlich wünsche ich mir, dass ocelot das schafft, jeder Buchladen ist ein Gewinn, und aus jedem muss ich mit Gewalt rausgezerrt werden!). Aber bitte, ich kaufe doch meine Bücher nicht in Berlin, sondern hier vor Ort und kann da natürlich schon längst auch online bestellen und bekomme sie, wenn ich nicht in die Stadt komme, auch zugeschickt. Also, kann deinen Beitrag nur unterschreiben.

  6. Ich bin in dieser Angelegenheit, die gerade durchs Netz rauscht, auch zurückhaltend. In diesem Fall ist ein unternehmerisches Konzept nicht aufgegangen, ja, kommt vor. Cool und modern, schick in Mitte – solche Läden haben dort in allen Branchen recht kurze Halbwertzeiten.
    Da kaufe ich lieber in näher gelegenen Stadtteilen, wo es auch gute und engagierte Buchverkäufer gibt: Autorenbuchhandlung, Schleicher, Kohlhaas, Zauberberg.

    • Richtig! Unbedingt ergänzen möchte ich: “lesen und lesen lassen” sowie “ebert und weber”. Ob die cool sind, weiß ich nicht. Aber näher bei mir sowie außergewöhnlich sortiert. Auch flott dabei, Fehlendes zu bestellen. Wenn überhaupt Bücherkauf für mich infrage kommt, dann da. Als Erste-Hilfe-Maßnahme für Ocelot ist sicher Crowdfunding eine gute Idee.

  7. 54books

    Also ihr Lieben,

    erstmal freue ich mich über diese rege Diskussion, gerade auch über kritische Beiträge. Und es geht bei mir dem Beitrag weniger nur um ocelot, als um ein generelles Phänomen. Alle hier Kommentierenden sind Branchenkenner, Bücherliebhaber ersten Ranges und setzen sich auch mit den Problemen anderer solcher auseinander.

    Was mir aber immer stärker auffällt ist, dass der “normaler” Käufer immer noch denkt, dass Amazon billiger sei, schneller oder eine größere Auswahl hätte. Manche sind sogar einfach nur zu faul ihrem alten Stammladen eine Email zu schreiben und darin eine Bestellung aufzugeben, viel zu persönlich, angeblich zu viel Aufwand etc. ocelot ist in meiner Wahrnehmung einer der ersten wirklich gut gemachten Onlineshop einer unabhängigen Buchhandlung gewesen und sehr benutzerfreundlich. Auch ich bestelle bei meiner Buchhandlung um die Ecke, gestern erst per “Hallo Bestellung – Foto im Anhang – mfG”-Mail und habe heute das Lehrbuch abgeholt.

    Wie gesagt, geht es mir nicht darum in irgendeiner Form Reibach zu machen, sondern vielmehr die Augen zu öffnen für eine interessante neue Form des Einkaufens, die viele einfach nicht wahrnehmen, was ich schade finde, genauso wie ich es schade finde, wenn gute Konzepte bereits wieder beerdigt werden müssen, bevor sie beim Kunden richtig angekommen sind.

    • Tomke

      Hi Tilmann,

      Du schreibst:
      “Was mir aber immer stärker auffällt ist, dass der “normaler” Käufer immer noch denkt, dass Amazon billiger sei, schneller oder eine größere Auswahl hätte.”

      Das habe ich in der jüngsten Diskussion um Amazon auch so wahrgenommen. Ganz besonders ärgerlich fand ich, dass selbst namhafte Autoren und Journalisten in den Medien ähnlich argumentieren, etwa Katrin Passig. Da wurde die enorme Leistungsfähigkeit Amazons bei englischsprachigen Titeln hervorgehoben. Dabei haben die meisten ortsansässigen Buchhandlungen über ihren Großhändler (namentlich Libri) mittlerweile schnellen Zugriff auf die Lager englischer Großhändler und können die Titel flott und quasi zum Umrechnungskurs bestellen.

      Ganz toll finde ich übrigens auch das neue Projekt http://www.genialokal.de, bei dem Buchhandlungen ihre Lagerbestände einspeisen und ich nachgucken kann, wo das gesuchte Buch JETZT im Augenblick im Regal steht. Das ist noch in der Aufbauphase, aber auf dem mobilen Link kann man schon sehen, wie das geht). Denn noch cooler als online zu bestellen ist ja doch, wenn ich mich ins Auto setze und das Buch in einer halben Stunde in der Hand halten kann… Selbstredend macht mein Buchhändler aus der Kleinstadt (der mit dem Cafe, s.o.) da auch mit. Man kann ihn ja gar nicht genug loben… 🙂

  8. Ute Jakob

    Die Idee von ocelot erinnert mich sehr an die Buchhandlung, in der ich bis Ende der 90 er Jahre gearbeitet habe. Deshalb wünsche ich mir sehr, dass Herr Klepp es durchhält und gestärkt weitermachen kann. Danke an 54books, dass er mit bestem Beispiel voran geht und seinen Blog nicht mit dem großen A verlinkt! Das sollten andere Blogs auch mal überdenken. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer, teuer und Nerven aufreibend es ist einen eigenen, unabhängigen Shop ins Netz zu stellen.
    Ich drücke fest die Daumen und bin beim nächsten Berlin Besuch unbedingt bei ocelot. Ich kaufe nur im Urlaub fremd! Gruß, Ute

  9. Ich schließe mich meinen Vorrednern an: auch ich werde, wenn ich am Wochenende in Berlin bin, sicher das ein oder andere Buch kaufen. Ich werde aber nicht damit anfangen, meine Bücher nun von Göttingen aus online in Berlin zu bestellen – das halte ich, gelinde gesagt, für großen Quatsch. Es gibt hier in der Stadt, in der ich lebe, genug unabhängige Buchhandlungen, die ebenfalls um ihr Überleben kämpfen.

    Ist denn Oberhaupt gesichert, dass der Onlineshop zurückkehrt? Gestern zumindest konnte man ja nicht mehr online bestellen und da haben mich die ganzen Aufrufe online bei ocelot zu bestellen, dann doch etwas verwundert.

  10. Gerne würde ich ocelot durch meinen Einkauf von Büchern unterstützen, doch ich wohne leider nicht in Berlin, sondern genau auf der gegenüberliegenden Seite Deutschlands. Und online kaufen ist, laut Onlineshop, im Moment nicht möglich.

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