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Kategorie: Wie liest Du?

Wie liest Du, Wolf?

In „Wie liest Du?“ stellen in regelmäßig unregelmäßigen Abständen Kritiker, Autoren und Verlagsmitarbeiter, Blogger, Vielleser und Buchhändler ihre Art des Lesens vor. Hier geht es nicht um einzelne Inhalte, sondern vielmehr um die Technik sich ein Buch zu erarbeiten – den Akt des Lesens von außen betrachtet. Heute mit Wolf Schmid, der unter dem Heteronym Konrad Geyer außergewöhnlich bloggt und unter eigenem Namen seinen Debütroman Pedalpilot Doppel-Zwo veröffentlicht.

1. Überspringst Du einzelne Stellen – gar Kapitel – oder liest Du ein Buch, wenn dann komplett?

Das kommt sehr auf meinen Status mit einem Buch und auf das Buch selbst an. Sprechen wir von Sachbüchern oder von Büchern, die ich bereits gelesen habe, ist alles möglich. Manchmal ist mir danach, ich lese ein paar Seiten oder Kapitel, oder entlang meiner Markierungen (>6,7), oder ich lese zum Beispiel diverse Romananfänge, diverse Abgänge. Bei ungelesenen Prosatexten ist es eine andere Sache. Es gibt Zeiten „zwischen“ Büchern und Zeiten „in“ Büchern. „Zwischen“ ist alles möglich. Ich verbringe Zeit mit verschiedenen Büchern und hoffe, dass eines davon mich abholt. Das geht manchmal schnell, vor allem deshalb, weil ich gerne kontextualisiert lese und das eine Buch das andere mitbringt. Das geht manchmal aber auch sehr langsam – z.B. jetzt gerade – seit einigen Wochen lese ich nur noch in Bücher hinein, die auf der Seite lagen, aber keines erwischt mich wirklich. Sobld mich aber eines erwischt, lese ich es schnellstmöglich durch…

2. Schummelst Du und springst vor, um das Ende schneller zu erfahren?

Da ich relativ wenig Spannungsliteratur lese, spielt das Ende keine so große Rolle. Manchmal lese ich ein paar Seiten am Ende, nur um mal zu sehen, auch um mich selbst bei der Stange zu halten oder wenn es auf der Kippe steht zum Weiterlesen zu animieren. Sonst versuche ich schon alles zu lesen. Ein Kapitel, das ich bei „Unendlicher Spass“ übersprungen habe, verfolgt mich bis heute.

3. Nutzt Du Lesezeichen (immer dasselbe/andere?) oder legst Du ein Buch offen auf die Nase?

Als Lesezeichen benutze ich das, was sich gerade anbietet: Fresszettel, Postwurfsendungen, Bankbriefe, Karteikarten, Taschentücher, etc… Manchmal liegt ein Buch offen, aber da ich vor allem unterwegs viel lese, ist das nicht so häufig. Seit einiger Zeit lese ich nach Möglichkeit mit Post-it’s (6., 7.), und damit ist der Post-it-Block das Lesezeichen.

4. Liest Du Taschenbücher einseitig, wie ein Magazin, indem Du das Cover komplett umklappst?

Nein. Ich finde ja gerade deutsche Taschenbücher oft viel schöner als die Hardcover, rororo, dtv, die samtigen Papiere, die gestrichenen Deckel. Darum behandle ich sie mit sehr viel Respekt. Das Cover umklappen ist da definitiv nicht drin, außerdem halte ich das auch nicht für bequem.

5. Liest Du lieber kurze oder lange Kapitel?

Eigentlich mag ich die Abwechslung. Wenn es immer dieselbe Länge ist, langweilt mich das oft und spiegelt sich meistens in einer marktkonformen und eher mutlosen Literatur wieder. Ich mag das Nebeneinander von minimalistischen Schlaglichtkapiteln und uferlosen Marathonkapiteln, aber irgendwelche Meilensteine sind grundsätzlich nicht falsch. Wenn es zum Konzept passt, verzichte ich auch gerne darauf.

6. Markierst Du? Mit Bleistift, Marker, Klebezettel, einfach die entsprechende Seite umknicken oder schreibst du lieber Stellen raus?

Früher habe ich die Seite umgeknickt bis die Ecke auf die entsprechende Zeile zeigte, von oben, wenn es um eine Stelle in der oberen Seitenhälfte ging, von unten, wenn von unten. Ab und an habe ich auch herausgeschrieben, jetzt klebe nur noch Marker, am liebsten diese:

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Ich liebe die Neonfarben, die Tatsache, dass sie bleiben, punktgenau gesetzt werden können, und doch keinerlei Endgültigkeit besitzen. Sie können jeden Augenblick entfernt oder versetzt werden (wobei ich mir schon oft Gedanken darüber gemacht habe, inwieweit die Lösungsmittel des Klebstoffes evtl. doch das Papier angreifen). Die Hölle allerdings, wenn die Marker zu Ende gehen, ich mitten in einem Buch stecke und die Pipeline für den Nachschub gekappt ist.

7. Schaust Du ältere Lektüre nochmal nach markierten Stellen durch?

Oft und gerne. Es ist immer eine Reise in die Vergangenheit. Ich schaue sie durch und versuche nachzuvollziehen, warum ich dies oder jenes markiert habe, was mir nicht immer gelingt. Eine Zeit lang habe ich nach dem Lesen grundsätzlich über jedes Buch noch entlang meiner Markierungen geschrieben, eigentlich wollte ich die Texte bei Gelegenheit überarbeiten, allerdings sind mir die bei einem Rechnerabsturz im Herbst verloren gegangen, entsprechend ist meine Motivation diesbezüglich nun geknickt.

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8. Welches ist das (nichtwissenschaftliche) Buch, in dem Du am meisten markiert hast?

Ich vermute es ist „On the Road“. Ich habe es in einer retrospektiven Zeit in meinem Leben gelesen, lange nach meiner eigenen Sturm & Drang-Phase, aber im Bewusstsein, dass es damals kaum langweiliger zuging, als bei Kerouac. Außerdem war es aber das erste Buch nach meiner Entdeckung dieser Post-it’s und ich habe die neugewonnen Möglichkeiten einfach voll ausgekostet.

9. Deine liebste markierte Stelle:

Das kommt auf meine Laune an. Zu ihrer Zeit jeweils alle hier, insbesondere 6., 12. und 29. Und dann noch ein paar, die ich versteckt halte, bis ihr Moment kommt.

10. Benutzt Du einen e-Reader? Als Ergänzung zum Gedruckten – ausschließlich – gar nicht?

Bislang nicht. Nicht aus idealistischen, sondern aus ökonomischen Gründen. Ich lese vor allem alte Bücher, kaufe viel in Antiquariaten, insbesondere bei Thomas Leon Heck, wenn ich mich gerade nicht in einer anderen Ecke der Welt befinde, was allerdings oft der Fall ist. Ich verfolge das Thema aber durchaus mit Interesse, wobei ich bei diesen digitalen Dinge leider schnell den Überblick verliere, nicht vollkommen an ihre Existenz glaube, irgendwie existieren sie nur ein bisschen, was im Zusammenhang mit Texten natürlich ohnehin eine alberne Aussage ist, den sie existieren ebenfalls nur ein bisschen, benötigen einen Kopf, um zum Leben zu erwachen. Andererseits reizt mich die Möglichkeit, ganze Bücher nach bestimmten Stichworten scannen zu können, bis aufs Blut. Daher behaupte ich, es ist eine Frage der Zeit und des Geldes.


Mein Name ist Wolf Schmid, mein Blog ist nicht mein Blog, sondern der Blog meines Heteronyms „Konrad Geyer“ (kommentarblog), in dem er über seine Misserfolge, seine Helden und ein recht anstrengendes Experiment schreibt. Unter meinem eigenen Namen erscheint im September mein Debütroman „Pedalpilot Doppel-Zwo“:

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Wie liest Du, “Almut”?

AlmutSchmidt_Logo_27.1.2014In „Wie liest Du?“ stellen in regelmäßig unregelmäßigen Abständen Kritiker, Autoren und Verlagsmitarbeiter, Blogger, Vielleser und Buchhändler ihre Art des Lesens vor. Hier geht es nicht um einzelne Inhalte, sondern vielmehr um die Technik sich ein Buch zu erarbeiten – den Akt des Lesens von außen betrachtet. Heute mit Hauke Hader dem Geschäftsführer der Buchhandlung Almut Schmidt in Kiel. Die nicht nur “Leuchturm im Büchermeer” ist, sondern auch über einen eigenen Blog verfügt.

1. Überspringst Du einzelne Stellen – gar Kapitel – oder liest Du ein Buch, wenn dann komplett?

Ich überspringe nur bei Büchern, die ich aus beruflichen Gründen lesen muß und die mich nicht persönlich packen. Aber eigentlich selten. Meistens lese ich die Bücher ganz. Aber bei der Flut an Novitäten kann es sein, das ich ein Buch nur anlese, dann in die Mitte luschere und mir das Ende ansehe um einen schnellen Eindruck vom Buch zu bekommen.

2. Schummelst Du und springst vor, um das Ende schneller zu erfahren?

Nur bei Büchern, die mir nicht gefallen und ich ein Ende erahnen kann 😉

3. Nutzt Du Lesezeichen (immer dasselbe/andere?) oder legst Du ein Buch offen auf die Nase?

Ich habe einen kleinen Fundus an schönen Lesezeichen. Ich bevorzuge aber mein Findus-Lesezeichen, daß mir meine Frau Sonja mal zum Geburtstag geschenkt hatte.

4. Liest Du Taschenbücher einseitig, wie ein Magazin, indem Du das Cover komplett umklappst?

Habe ich teilweise auf längeren Zugfahrten gemacht, wenn es z.B. ein Thriller war, den ich nur schnell konsumieren wollte. Aber sonst nein, ich behandel Bücher gut 😉

5. Liest Du lieber kurze oder lange Kapitel?

Ganz klar, kurze Kapitel.

6. Markierst Du? Mit Bleistift, Marker, Klebezettel, einfach die entsprechende Seite umknicken oder schreibst du lieber Stellen raus?

Kommt auf das Buch an. Ist es ein Werk, das ich liebe, dann notiere ich es in einem extra Notizbuch, markiere die Seite mit einem Postit. Ist es ein Roman, den ich schnell für unseren Blog lesen möchte, kann es auch sein, daß ich mir die Zeilen mit einem Bleistift unterstreiche und die Seiten notiere. Aber die Ecken umknicken mache ich nur bei Büchern, die ich nicht so sehr mag, die mir nicht so wichtig sind.

7. Schaust Du ältere Lektüre nochmal nach markierten Stellen durch?

Würde ich sehr gerne, aber bei der Flut an Neuheiten, kann ich mir den Luxus nicht leisten, Backlist zu lesen.

8. Welches ist das (nichtwissenschaftliche) Buch, in dem Du am meisten markiert hast?

Zuletzt wohl „Kruso“ von Lutz Seiler, „Die Geschichte von Blue“ von Solomonica de Winter, „Wunderlich fährt nach Norden“ von Marion Brasch und „Gebete für die Vermissten“ von Jennifer Clement.

9. Deine liebste markierte Stelle:

„Und jetzt? Jetzt juckten seine Haarwurzeln, weil er gleich wieder dort sein würde, wo alles einfach schön und verwunschen war. Und wo er jemand war, den er mochte. Vielleicht zum ersten Mal. Und wegen Toni. – Wunderlich nahm seinen Hut ab, damit er sich nach Herzenslust am Kopf kratzen konnte. Er meinte plötzlich zu wissen, warum er sich so leer gefühlt hatte,  als er gestern am Meer stand. Vielleicht hatte er schon gespürt, das nicht Norden das Ziel seiner Reise war, sondern etwas anderes. Etwas, von dem er nicht wusste, dass man dorthin reisen konnte.“ 

Aus Wunderlich fährt nach Norden“ von Marion Brasch

10. Benutzt Du einen eReader? Als Ergänzung zum Gedruckten – ausschließlich – gar nicht?

 Gar nicht! Niemals 🙂

IMG_8778Buchhandlung Almut Schmidt oHG
Ihr Leuchtturm im Büchermeer
Geschäftsführer: Sonja und Hauke Harder
Zum Dänischen Wohld 23
24159 Kiel

Unsere Links: www.buchhandlung-friedrichsort.de
Unser Blog: http://leseschatz.wordpress.com
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Wie liest Du, Peter?

In „Wie liest Du?“ stellen in regelmäßig unregelmäßigen Abständen Kritiker, Autoren und Verlagsmitarbeiter, Blogger, Vielleser und Buchhändler ihre Art des Lesens vor. Hier geht es nicht um einzelne Inhalte, sondern vielmehr um die Technik sich ein Buch zu erarbeiten – den Akt des Lesens von außen betrachtet. Heute mit Peter Wagner von Das Buch als Magazin.

1. Überspringst Du einzelne Stellen – gar Kapitel – oder liest Du ein Buch, wenn dann komplett?

 Oh, ich bin da zwanghaft: Jede Seite, jedes Wort, sonst beleidige ich den Buchstabengott oder fordere meinen inneren Leseschiedsrichter heraus.

2. Schummelst Du und springst vor, um das Ende schneller zu erfahren?

 Nein, kein Schummeln. Das Dessert gibt es ja auch nicht vor der Suppe.

3. Nutzt Du Lesezeichen (immer dasselbe/andere?) oder legst Du ein Buch offen auf die Nase?

 Schlimmer: Ich knicke die rechte obere Ecke um. Egal ob Hardcover oder Taschenbuch, ich bin ein Knicker.

4. Liest Du Taschenbücher einseitig, wie ein Magazin, indem Du das Cover komplett umklappst?

 Jep, genau so. [Das Buch als Magazin halt. 54books]

5. Liest Du lieber kurze oder lange Kapitel?

 Ich bin ein Fan von kurzen Büchern und kurzen Kapiteln. Wahrscheinlich hat mir das Internet wirklich meine Aufmerksamkeitsspanne versaut.

6. Markierst Du? Mit Bleistift, Marker, Klebezettel, einfach die entsprechende Seite umknicken oder schreibst du lieber Stellen raus?

Und da kommt er schon wieder, der Knicker: Ich knicke und markiere, falls vorhanden, mit Bleistift.

7. Schaust Du ältere Lektüre nochmal nach markierten Stellen durch?

Allerdings! Im echten Leben bin ich Journalist, und ich hab noch mit jeder Leseerfahrung irgendwann wieder was anfangen können. (Schon komisch. Ich vergesse allerhand, aber an die markierten Stellen kann ich mich immer topgut erinnern …)

8. Welches ist das (nichtwissenschaftliche) Buch, in dem Du am meisten markiert hast?

Gerade habe ich für einen Text das Buch „Jetzt!“ von Eckhart Tolle gelesen. Da waren entgegen meiner Erwartung ein paar muntere Gedanken drin.

9. Deine liebste markierte Stelle: 

 Weil ich ein Mensch bin, der sich gerne sorgt, finde ich gerade die hier ganz erbaulich: „Warum sorgt ihr euch ständig?“ fragte Jesus seine Schüler. „Können sorgenvolle Gedanken eurem Leben auch nur einen einzigen Tag hinzufügen?“

10. Benutzt Du einen eReader? Als Ergänzung zum Gedruckten – ausschließlich – gar nicht?

Ja, als Ergänzung fürs Lesen im Dunkeln.

Bild-2-06-43-38Peter Wagner ist Journalist und schreibt unter anderem für  “Die Zeit”, “Spiegel Online” und die “Süddeutsche Zeitung”. In seinen Texten geht es recht häufig um Orientierung, um Biografisches, um Arbeit oder um Sinnstiftung. Im Herbst erscheint bei dtv sein Buch Wofür es gut ist – Was Menschen aus ihrem Leben lernen.

Mit Joanna Mühlbauer hat er Anfang 2013 Das Buch als Magazin entwickelt, ein Heft, in dem Literatur mit Journalismus verknüpft wird. Es erscheint zweimal im Jahr, einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. Das Prinzip des Heftes ist leicht erklärt: Im ersten Teil jeder Ausgabe lesen Sie einen Literaturklassiker im Original, der um eine eigens produzierte Fotostrecke erweitert wird. Außerdem stehen Notizen am Rand des Textes – Interessantes zum Autor, zu einzelnen Textstellen, Einordnungen oder Parallelen zur Gegenwart. Im zweiten Teil von „Das Buch als Magazin“ stehen Geschichten aus der Gegenwart, die sich deutlich oder vorsichtig auf das Buch im ersten Teil beziehen. So soll Lust gemacht werden, alte Bücher neu zu lesen.

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Wie liest Du, Elisabeth?

In „Wie liest Du?“ stellen in regelmäßig unregelmäßigen Abständen Kritiker, Autoren und Verlagsmitarbeiter, Blogger, Vielleser und Buchhändler ihre Art des Lesens vor. Hier geht es nicht um einzelne Inhalte, sondern vielmehr um die Technik sich ein Buch zu erarbeiten – den Akt des Lesens von außen betrachtet. Heute mit Elisabeth Dietz vom BÜCHERmagazin.

1. Überspringst Du einzelne Stellen – gar Kapitel – oder liest Du ein Buch, wenn dann komplett?

Wenn ein Buch mich langweilt, kann es sein, dass ich Text überspringe.

 2. Schummelst Du und springst vor, um das Ende schneller zu erfahren?

Das nicht. Was am Ende passiert, finde ich meistens weniger spannend als den Weg dorthin.

3. Nutzt Du Lesezeichen (immer dasselbe/andere?) oder legst Du ein Buch offen auf die Nase?

Seltsamerweise ist immer dann, wenn ich ein Lesezeichen bräuchte, keines da, obwohl überall welche unbenutzt herumliegen. Ich merke mir die Seitenzahl. Geburtstage vergesse ich ständig, Seitenzahlen nie.

4. Liest Du Taschenbücher einseitig, wie ein Magazin, indem Du das Cover komplett umklappst?

Nein, nie. Ich habe das Gefühl, das tut ihnen weh.

5. Liest Du lieber kurze oder lange Kapitel?

Ich lese am liebsten rasante, eigenartige, sinnliche, schöne, verstörende, mitreißende Kapitel. Die Länge spielt keine Rolle.

6. Markierst Du? Mit Bleistift, Marker, Klebezettel, einfach die entsprechende Seite umknicken oder schreibst du lieber Stellen raus?

Wenn ich später über das Buch schreiben möchte, markiere ich wichtige Stellen mit kleinen Klebezetteln, auf denen ich notiere, was genau diese Stelle so interessant macht. Das ist praktisch, weil ich die Notizen oft gleich in den Text übernehmen kann. In Büchern, über die ich nicht schreibe, markiere ich nichts. Worte sind flüchtig.

7. Schaust Du ältere Lektüre nochmal nach markierten Stellen durch?

Nein, nie.

8. Welches ist das (nichtwissenschaftliche) Buch, in dem Du am meisten markiert hast?

„Peking Koma“ von Ma Jian, ein Roman über die Spätfolgen des Tian‘anmen-Massakers. Je weniger ich über die Welt eines Buches weiß, desto sorgfältiger markiere ich, was mir auffällt.

9. Deine liebste markierte Stelle:

„Er hing ein paar Tage, dann assen Hyänen seine Füsse.“ Das ist der letzte Satz von Christian Krachts „Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten“. Was für ein feiner letzter Satz.

10. Benutzt Du einen eReader? Als Ergänzung zum Gedruckten – ausschließlich – gar nicht?

Meinen E-Reader habe ich unter einem Bett in London liegen lassen. Einen neuen habe ich mir nicht gekauft – erst, weil ich mich nicht für ein Modell entscheiden konnte, dann, weil ich den alten nicht vermisste.

Foto am 19-08-2013 um 16.22 #2Elisabeth Dietz arbeitet auf Facebook, auf Twitter und im Rest der Welt für das BÜCHERmagazin und beschäftigt sich vor allem mit Graphic Novels, dem Internet und Belletristik. Sie schreibt für das Comicmagazin ALFONZ und bringt gerade ein Buch zu Ende. Existiert zwischen Kaffee und Dinosaurierdokus.

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Wie liest du, Christiane?

frohmann_logoIn „Wie liest Du?“ stellen in regelmäßig unregelmäßigen Abständen Kritiker, Autoren und Verlagsmitarbeiter, Blogger, Vielleser und Buchhändler ihre Art des Lesens vor. Hier geht es nicht um einzelne Inhalte, sondern vielmehr um die Technik sich ein Buch zu erarbeiten – den Akt des Lesens von außen betrachtet. Heute mit Christiane Frohmann vom Frohmann Verlag.

1. Überspringst Du einzelne Stellen – gar Kapitel – oder liest Du ein Buch, wenn dann komplett?

Ich lese Bücher grundsätzlich bis zum Ende, auch schlechte.

 2. Schummelst Du und springst vor, um das Ende schneller zu erfahren?

Die Frage hat mich gerade beim Lesen erschrocken, weil mir das wirklich noch nie in den Sinn gekommen ist.

3. Nutzt Du Lesezeichen (immer dasselbe/andere?) oder legst Du ein Buch offen auf die Nase?

Ich benutze keine klassischen Lesezeichen. Meist suche ich beim Weiterlesen die Stelle, an der ich zuletzt war, manchmal habe ich aber auch ein Blatt oder den Markierstift ins Buch gelegt. Wenn ich gehetzt bin, kann es sogar – huh! – passieren, dass ich ein Buch aufgeklappt auf die Seiten lege.

4. Liest Du Taschenbücher einseitig, wie ein Magazin, indem Du das Cover komplett umklappst?

Wenn ich die Frage richtig verstehe, impliziert diese Variante wieder so eine undenkbar schreckliche Vorstellung, also auf keinen Fall lese ich ein Taschenbuch wie ein Magazin, ich lese es wie ein Buch. Es ist für mich ein Buch.

5. Liest Du lieber kurze oder lange Kapitel?

MUSS ich das Buch lesen, bevorzuge ich kurze Kapitel, WILL ich es lesen, lange.

6. Markierst Du? Mit Bleistift, Marker, Klebezettel, einfach die entsprechende Seite umknicken oder schreibst du lieber Stellen raus?

Ich markiere mit Bleistift und schreibe auch Sachen ins Buch. Stellen rauszuschreiben finde ich furchtbar anachronistisch, aber ich mache es natürlich noch, weil einem ja die meisten Verlage kein DRM-freies E-Book zum Printbuch dazugeben, aus dem man zum Zwecke ordentlichen Zitierens herauskopieren könnte. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht.

7. Schaust Du ältere Lektüre nochmal nach markierten Stellen durch?

Das mache ich sehr, sehr oft, weil ich irgendwie stets die gleichen Fragen in sich ändernden Kontexten stelle.

8. Welches ist das (nichtwissenschaftliche) Buch, in dem Du am meisten markiert hast?

Ich habe ein komplett zugekritzeltes Exemplar von Kafkas ‘Proceß’.

9. Deine liebste markierte Stelle:

Die folgende Stelle aus dem ‚Proceß’ ist so etwas wie der gedankliche Auslöser für mein Konzept der „performativen Aufklärung“ gewesen, entsprechend oft zitiere ich sie in Vorträgen und Texten:

„Aber der Wächter sagte nur abweisend: ‚Sie werden es zu fühlen bekommen.’ Franz mischte sich ein und sagte: ‚Sieh, Willem, er gibt zu, er kenne das Gesetz nicht, und behauptet gleichzeitig, schuldlos zu sein.’ ‚Du hast ganz recht, aber ihm kann man nichts begreiflich machen’, sagte der andere.“

10. Benutzt Du einen eReader? Als Ergänzung zum Gedruckten – ausschließlich – gar nicht?

Ich lese etwa zu zwei Dritteln digital, das meiste natürlich online, Webseiten, Blogs etc., E-Books, wenn es sie denn gibt, was in meinen Interessengebieten noch gar nicht so häufig der Fall ist. Im Urlaub lese ich auf einem mit Klassikern vollgestopften alten Kindle, im Alltag unterwegs auf dem Smartphone, zuhause primär am Rechner. Reader sind mir schon fast wieder fremd geworden, ein Extragerät zum Lesen mit sich herumzutragen macht irgendwie keinen Sinn. Mein Smartphone hingegen liebe ich, weil ich damit in schnellem Wechsel lesen, schreiben, fotografieren kann.

PORTRAY2ChristianeFrohmannChristiane Frohmann, E-Book-only-Verlegerin, Frohmann Verlag
Webseite: verlag.cfrohmann.com
Facebook: https://www.facebook.com/FrohmannVerlag
Twitter: https://twitter.com/FrauFrohmann

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Wie lesen Sie, Michael Maar?

In „Wie liest Du?“ stellen in regelmäßig unregelmäßigen Abständen Kritiker, Autoren und Verlagsmitarbeiter, Blogger, Vielleser und Buchhändler ihre Art des Lesens vor. Hier geht es nicht um einzelne Inhalte, sondern vielmehr um die Technik sich ein Buch zu erarbeiten – den Akt des Lesens von außen betrachtet. Heute mit Michael Maar.

1. Überspringen Sie einzelne Stellen – gar Kapitel – oder lesen Sie ein Buch, wenn dann komplett?

Kapitel überspringen nein; anblättern ja, komplett lesen nicht immer.

2. Schummeln Sie und springen vor, um das Ende schneller zu erfahren?

Ab und zu blättere ich vor oder schaue ich mir den Schlußsatz an.

3. Nutzen Sie Lesezeichen (immer dasselbe/andere?) oder legen Sie ein Buch offen auf die Nase?

Ein Filz- oder Bleistift, mit dem ich auch markiere, dient als Lesezeichen.

4. Lesen Sie Taschenbücher einseitig, wie ein Magazin, indem Sie das Cover komplett umklappen?

Nein.

5. Lesen Sie lieber kurze oder lange Kapitel?

Im Prinzip eher kurze, aber dieses Prinzip duldet Ausnahmen; bei Proust können sie ruhig lang sein. In Màrquez „Herbst des Patriachen“ hätten sie kürzer sein können.

6. Markieren Sie? Mit Bleistift, Marker, Klebezettel, einfach die entsprechende Seite umknicken oder schreiben Sie lieber Stellen raus?

Immer; das ist das Los des Pedanten. Ich korrigiere sogar Druckfehler. In Sloterdijks neuem Buch – siehe unten – steht in der Fußnote auf S. 100 „Frankfurt an Main“. – Im besseren Fall markiere ich mit Bleistift, im Regelfall rücksichtslos mit dem endemischen Stabilo point 88. Natürlich nicht bei Klassikerausgaben.

7. Schauen Sie ältere Lektüre nochmal nach markierten Stellen durch?

Wenn ich die Bücher zur Hand nehme, stoße ich unweigerlich auf sie. Erschreckend, wieviel man vergißt. Befriedigend, wie man sich wiedererkennt.

8. Welches ist das (nichtwissenschaftliche) Buch, in dem Sie am meisten markiert haben?

Aus der letzten Zeit: Sloterdijks „Die schrecklichen Kinder der Neuzeit“, Canettis Buch über den Tod und Jim Holts „Why does the World exist?“.

9. Ihre liebste markierte Stelle:

Aus der Studie Jim Holts: Bertrand Russell wird in seiner Vorlesung über Kosmologie von einer älteren Zuhörerin unterbrochen: Was Russel da erzähle, sei Nonsense, die Erde werde von einem riesigen Elefanten getragen, der auf dem Rücken einer Schildkröte stehe. Auf Russells milde Gegenfrage, worauf denn die Schildkröte ihrerseits ruhe, erwidert die Dame: It’s turtles all the way down!

10 .Benutzen Sie einen eReader? Als Ergänzung zum Gedruckten – ausschließlich – gar nicht?

Nope.

Michael Maar, geboren 1960 in Stuttgart, veröffentlichte u.a. Bücher über Thomas Mann, Vladimir Nabokov, Harry Potter und Marcel Proust, erhielt zahlreiche Preise, u.a. den Heinrich-Mann-Preis der Berliner Akademie der Künste. Er lebt als freier Autor in Berlin. 2012 erschien bei C.H.Beck sein erster Roman “Die Betrogenen” und 2013 “Heute bedeckt und kühl. Große Tagebücher von Samuel Pepys bis Virginia Woolf”. Kurzem erschien ebendort “Tamburinis Buckel. Meister von heute”.

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Wie liest Du, Daniela?

logokleincmykIn „Wie liest Du?“ stellen in regelmäßig unregelmäßigen Abständen Kritiker, Autoren und Verlagsmitarbeiter, Blogger, Vielleser und Buchhändler ihre Art des Lesens vor. Hier geht es nicht um einzelne Inhalte, sondern vielmehr um die Technik sich ein Buch zu erarbeiten – den Akt des Lesens von außen betrachtet. Heute mit Daniela Dobernigg von cohen+dobernigg BUCHHANDEL.

1. Überspringst Du einzelne Stellen – gar Kapitel – oder liest Du ein Buch, wenn dann komplett?

Grundsätzlich lese ich alles, jedoch gibt es auch -bei sehr guten- Büchern manchmal Stellen, wo man ein gutes Lektorat vermisst, da muss ich dann mal überspringen. Aber niemals ganze Kapitel.

2. Schummelst Du und springst vor, um das Ende schneller zu erfahren?

Nie.

3. Nutzt Du Lesezeichen (immer dasselbe/andere?) oder legst Du ein Buch offen auf die Nase?

Je nach dem. Nase ist gut. Lesezeichen: Alles was mir in die Hände fällt. Vom Grashalm über ein Blatt Papier, Kugelschreiber….. Und ab und an knicke ich sogar eine Seite ein. Barbarisch.

4. Liest Du Taschenbücher einseitig, wie ein Magazin, indem Du das Cover komplett umklappst?

Selten, da zu unbequem.

5. Liest Du lieber kurze oder lange Kapitel?

Völlig egal. Gut müssen sie sein.

6. Markierst Du? Mit Bleistift, Marker, Klebezettel, einfach die entsprechende Seite umknicken oder schreibst du lieber Stellen raus?

Niemals. Ich markiere nicht, schreibe nicht rein (lasse auch nicht signieren), ich steiche nicht. Ich lese.

7. Benutzt Du einen eReader? Als Ergänzung zum Gedruckten – ausschließlich – gar nicht?

Bislang sehr selten, ist nicht mein Ding, aber da wir Leseexemplare immer öfter nur digital bekommen… werde ich in Zukunft leider nicht ganz ohne Lesegerät auskommen.

cohen+dobernigg001 (7)Die Fragen beantwortete Daniela Dobernigg von cohen+dobernigg BUCHHANDEL in der  Sternstraße 4 in Hamburg. Hier findet am Donnerstag dem 4.9. um 21:00 Uhr die Vorstellung von Karen Köhlers Debüt Wir haben Raketen geangelt statt. Die Veranstaltung ist aber bereits ausverkauft. CoDo findet ihr auch bei Facebook.

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Wie liest Du, Kathrin?

In „Wie liest Du?“ stellen in regelmäßig unregelmäßigen Abständen Kritiker, Autoren und Verlagsmitarbeiter, Blogger, Vielleser und Buchhändler ihre Art des Lesens vor. Hier geht es nicht um einzelne Inhalte, sondern vielmehr um die Technik sich ein Buch zu erarbeiten – den Akt des Lesens von außen betrachtet.

1. Überspringst Du einzelne Stellen – gar Kapitel – oder liest Du ein Buch, wenn dann komplett?

Zum Überspringen bin ich zu unsportlich. Wenn, dann werde ich einfach immer langsamer, stocke irgendwann. Für einen Endspurt ist es dann meist schon zu spät.

2. Schummelst Du und springst vor, um das Ende schneller zu erfahren?

Niemals! Ich lese höchstens vorher die Danksagungen.

3. Nutzt Du Lesezeichen (immer dasselbe/andere?) oder legst Du ein Buch offen auf die Nase?

Meist stecke ich das zwischen die Seiten, was gerade in der Nähe ist. Ein Stück Papier, ein Fahrschein, eine Postkarte. Ich hatte auch mal eine Eselsohrphase. Zerfledderte Bücher hasse ich aber.

4. Liest Du Taschenbücher einseitig, wie ein Magazin, indem Du das Cover komplett umklappst?

In der Eselsohrphase sogar das.

5. Liest Du lieber kurze oder lange Kapitel?

Kurze!

6.Markierst Du? Mit Bleistift, Marker, Klebezettel, einfach die entsprechende Seite umknicken oder schreibst du lieber Stellen raus?

Ich hatte auch mal eine Unterstreichphase (mit Bleistift oder sogar Kuli). Meist lese ich die Stellen, die ich mag, einfach dreimal hintereinander. So, wie ich etwas, was gut schmeckt, auch besonders lang in meinem Mund lasse.

7. Schaust Du ältere Lektüre nochmal nach markierten Stellen durch?

Nur, wenn ich umziehe und Bücher zusammenpacke, die aus der Unterstreichphase stammen. Oder wenn ich auf eine Frage antworten soll, die sich um markierte Sätze dreht.

8. Welches ist das (nichtwissenschaftliche) Buch, in dem Du am meisten markiert hast?

Da halten sich zwei die Waage: “Malina” von Ingeborg Bachmann und “Montauk” von Max Frisch.

9. Deine liebste markierte Stelle:

Ich habe in meiner Nähe gerade nur unmarkierte Bücher, pardon.

10. Benutzt Du einen eReader? Als Ergänzung zum Gedruckten – ausschließlich – gar nicht?

Noch nicht.

KathrinBach_207_©SaschaKokotKathrin Bach ist Auszubildende bei ocelot, not just another bookstore in Berlin in der Brunnenstr. 181 in Mitte.

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Wie liest Du, Mara?

In „Wie liest Du?“ stellen in regelmäßig unregelmäßigen Abständen Kritiker, Autoren und Verlagsmitarbeiter, Blogger, Vielleser und Buchhändler ihre Art des Lesens vor. Hier geht es nicht um einzelne Inhalte, sondern vielmehr um die Technik sich ein Buch zu erarbeiten – den Akt des Lesens von außen betrachtet.

1. Überspringst Du einzelne Stellen – gar Kapitel – oder liest Du ein Buch, wenn dann komplett?

Wenn ich ein Buch beginne, dann lese ich es ganz, vollständig, von der ersten bis zur allerletzten Seite. Es kommt ganz selten vor, dass ich bei einem Buch mal Seiten überfliege – dies passiert nur in Momenten der allergrößten Langeweile.

2. Schummelst Du und springst vor, um das Ende schneller zu erfahren?

Nein, das habe ich noch nie gemacht! Wobei es ja bei vielen Romanen – anders als bei Krimis oder Thrillern– auch nicht immer ein wirkliches Ende mit Überraschungseffekt gibt.

3. Nutzt Du Lesezeichen (immer dasselbe/andere?) oder legst Du ein Buch offen auf die Nase?

Ich versuche es zu vermeiden, Bücher aufgeklappt liegen zu lassen. Aber obwohl ich mir immer wieder schöne Lesezeichen kaufe, nutze ich dann doch häufig alles, was mir in die Hände kommt: Kassenbons, Einkaufszettel, Papierfetzen – da bin ich ganz flexibel.

4. Liest Du Taschenbücher einseitig, wie ein Magazin, indem Du das Cover komplett umklappst?

Schon die Frage hat mir körperliche Schmerzen bereitet – ein solches Lesen tut einem Buch doch weh!

5. Liest Du lieber kurze oder lange Kapitel?

Da habe ich keine Präferenzen – da ich selten beim Lesen unterbrochen werde, erfreue ich mich sowohl an kurzen Kapiteln, versenke mich aber auch gerne in längere Abschnitte.

6. Markierst Du? Mit Bleistift, Marker, Klebezettel, einfach die entsprechende Seite umknicken oder schreibst du lieber Stellen raus?

DSC_1259Ich habe dafür schon viel Kritik einstecken müssen, aber ich gestehe es gerne wieder: ich markiere am liebsten mit einem Textmarker. So finde ich beim Schreiben meiner Rezension die Stellen schnell und einfach wieder, manchmal klebe ich auch Post-It in die Seiten, häufig habe ich aber keine zur Hand

7. Schaust Du ältere Lektüre nochmal nach markierten Stellen durch?

DSC_9887Ganz selten. Gelesene Bücher wandern ins Regal und werden dort eigentlich nicht mehr hervorgeholt. Wenn ich am Ende eines Jahres noch einmal zurückblicke auf die gelesenen Bücher, nehme ich aber dann doch auch noch einmal das ein oder andere zur Hand.

8. Welches ist das (nichtwissenschaftliche) Buch, in dem Du am meisten markiert hast?

Ich habe viele Bücher, in denen ich ganz viele Sätze und Seiten markiert habe: ganz besonders viel habe ich in „Suna“ von Pia Ziefle markiert. Ein ganz tolles Buch!

9. Deine liebste markierte Stelle:

“Meine Mutter war sehr hässlich. Alles andere hätte ihr mein Großvater nie erlaubt.” (aus: Sarah Stricker, Fünf Kopeken)

10. Benutzt Du einen eReader? Als Ergänzung zum Gedruckten – ausschließlich – gar nicht?

Ich habe mich lange gesträubt, besitze aber seit kurzem einen eReader, den ich sogar ab und an nutze. Für mich ist das digitale Lesen aber lediglich eine Ergänzung, ein Ersatz wird es hoffentlich nie werden, dazu liebe ich meine gedruckten Bücher zu sehr.

DSC_9061Mara betreibt den Blog Buzzaldrins Bücher. Hier findet ihr: Rezensionen zeitgenössischer Literatur, Lesungsberichte und regelmäßige Interviews mit deutschsprachigen Autoren und Autorinnen. Sie betreibt den Blog seit September 2011, ursprünglich hat sie Germanistik studiert – im Moment befindet sie sich auf Jobsuche.

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