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Kategorie: Verrisse

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Nach meinem recht kritischen Beitrag zum Geschmack der Allgemeinheit geriet ich in einer Facebook-Gruppe von Buchbloggern in den berühmten Scheißsturm. In 228 Kommentaren brach das Unverständnis und die Ablehnung meiner Ansichten über mich herein und ohne das Ganze wieder aufzurollen – wir haben uns im Frieden getrennt und dazu haben Tobi und ich angeboten ein Buch ihrer Wahl zu lesen. Die Mehrheit war der Meinung ich solle mich doch mal an Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green versuchen.

Lieber hätte ich Ein Vampir zum Vernaschen oder die Saga vom Dunkelelf gelesen, um nach 150 Seiten sagen zu können: “Ich hatte recht”. Stattdessen nun also ein Buch, das 4,8 Sterne bei Amazon hat und alle sich von der FAZ bis zum KulturSpiegel einig sind: gutes Buch; meine Freundin hat es auch gemocht, was soll ich also tun? Lesen! Weiterlesen Das Schicksal ist ein mieser Verräter

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Junge rettet Freund aus Teich

Kein großer Stilist, ein solider, aber ein guter, ein sehr guter Geschichtenerzähler ist dieser Heinz Strunk und mit einem Humor gesegnet, der ihm nicht nur als Teil von Studio Braun und Fraktus einen Namen eingebracht hat, sondern auch als Autor des Bestsellers Fleisch ist mein Gemüse und der ebenfalls unterhaltsamen Die Zunge Europas oder Heinz Strunk in Afrika.

Immer handelte es sich um skurrile Geschichten, teils autobiographische Geschichten, mit einem Lacher pro Seite. Vergleichbar mit einem Tommy Jaud, Oliver Uschmann oder Hans Rath – nur besser geschrieben. Das neuste Werke nun also Junge rettet Freund aus Teich. Weiterlesen Junge rettet Freund aus Teich

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Abbruch

Eco_23736_MR1.inddNormalerweise bin ich ein Durchleser; will heißen, wenn ich das Buch erst einmal angefangen habe und es mir nicht gefällt, lese ich immer in der Hoffnung weiter, dass es besser wird und sobald ich eine solch hohe Seitenzahl passiert habe, dass es lächerlich wäre noch abzubrechen, ziehe ich es auch bis zum Schluss durch.u1_978-3-596-90444-0 Ich kann es nicht ertragen Bücher halb gelesen ins Regal zu stellen, immer quält mich das Gefühl, dass ich vielleicht zehn Seiten vor der einsetzenden Spannung abgebrochen habe.

Jedoch sollte mir meine Zeit eigentlich zu kostbar sein, um schlechte Bücher zu lesen (siehe Blog-Untertitel), also muss ich etwas konsequenter sein und auch mal sagen “Nein gefällt mir nicht, wird wahrscheinlich auch nicht besser”.

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Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters

Tilman Rammstedt war im ausgehenden letzten Jahrzehnt so etwas wie ein Shootingstar der jungen, deutschen Literaturszene; spätestens nach dem Ingeborg Bachmann-Preis und seinem “Kaiser von China”. Im Feuilleton war man sich einig: der Mann kann schreiben und ist lustig – schreibt skurrile Romane, die auch noch Kunst sind.
Mit diesen Vorschusslorbeeren ist Rammstedt nun bei mir mit “Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters” angetreten: Weiterlesen Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters

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Das dreizehnte Kapitel

walser_13_kapitel-183x300_thumb.jpgDer Bestsellerautor Basil Schlupp ist zusammen mit seiner Frau auf eine Abendveranstaltung beim Bundespräsidenten geladen, die dieser zu Ehren des Geburtstags eines hochdekorierten Wissenschaftlers gibt. Er sitzt mit der First Lady zusammen an einem der vielen Runden Tische, die bemüht ist Konversation zu betreiben. Mit am Tisch sitzt auch die Frau des Geehrten. Der Abend geht an Basil vorbei, so fasziniert ist er von dieser Maja Schneilin und daher schreibt er ihr wenige Tage später einen Brief. Die Korrespondenz der beiden beginnt. Weiterlesen Das dreizehnte Kapitel

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