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Kategorie: Musik

Multitalent

Es gibt solche Menschen, die können einfach alles; sind sympathisch und freundlich, intelligent und eloquent, gutaussehend, soweit ich das einem Mann zugestehen kann, und, vor allem, musikalisch. Irgendwie immer dort in Norddeutschland zu finden wo in dieser Hinsicht Not am Mann ist: bei Tomte beispielsweise an Gitarre, den Tasten, dem Schlagzeug; bei Olli Schulz war er “Der Hund Marie” bevor dieser solo unterwegs war; bei der Hansen Band um Jürgen Vogel als Schlagzeuger und Songschreiber; hat gemeinsam mit seiner Frau Heike Makatsch eine CD mit Kinderliedern aufgenommen und ist Drummer und Sänger bei “Der höchsten Eisenbahn” (siehe auch Francesco Wilking). Nach dem Konzert dieser (Eisenbahn) in Osnabrück hatte ich die Gelegenheit kurz mit Max ein paar Worte zu wechseln, bis sich dieser wieder einem weiblichen Tomte Fan mit weichen Knien widmen musste, und er erzählte mir von seinem in 2013 kommenden Soloalbum, welches letzte Woche unter dem Namen “Max Schröder & das Love” erschienen ist.

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Spürst Du es auch?

Das ich hin und wieder diese Plattform dafür nutze auch meiner Liebe für Musik Ausdruck zu verleihen, ist bekannt. Die klassische Rock Musik, gerne in das Fetenhits-Regal “Classic Rock” gepackt, ist nicht klassisch, weil sie alt, sondern weil sie zeitlos ist.

Zur Ehrung von Led Zeppelin werden diese mit ihren eigenen Songs berieselt und es ist rührend, was diese aus den harten Rockern herauszukitzeln mag; und bei wem nicht? – Dem ist auch nicht zu helfen!

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Album Rezension: Jake Bugg

Der kleine Kollege ist gut!
Gerade dem Kindesalter entsprungen schon der Stern am Pophimmel. Parallelen zu Bob Dylan, Paul Weller, Don McLean und anderen Songwriter Größen deutlich zu erkennen, bereits bei Noel Gallagher im Vorprogramm gewesen, ebenso bei einem Konzert der Stone Roses und bereits im Oktober Nummer 1 in den UK-Charts gewesen. Also eigentlich auch keine richtiger Geheimtipp mehr. Schon gar nicht da die ZEIT und der Spiegel ihm eine Karriere in Deutschland 2013 prophezeien, Geheimtipp geht anders. Trotzdem ist sein Album ersten letzten Donnerstag in Deutschland erschienen und war gestern in meinem Briefkasten.
Eine aufsässige Stimme, folkige Acoustic-Gitarre, spärliche Instrumentierung und für einen 18jährigen doch erstaunlich großmäulige Texte wie:

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Who I am

who-i-am-memoir-peter-townshend-hardcover-cover-art_thumb.jpgWir stellen zuerst einmal fest, dass der Titel nicht so richtig in das Klassikergenre passt und damit auch nicht unbedingt zu den zuvor rezensierten Büchern. Aber Grenzen gibt es hier sowieso nicht und nirgends steht geschrieben, dass ich nur Klassiker besprechen darf. Natürlich darf ich mein Blog-Profil nicht zu sehr aufweichen, aber vieles kann man doch auch einfach als Klassiker deklarieren. The Who: Klassiker der Rockmusik, Pete Townshend: Klassiker der Gitarristen. Weiter:

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Kat Frankie: eine Liebeserklärung

Wie bereits gestern angekündigt war ich bei Kats Konzert im Gleis.

Vorab nur soviel zum Veranstaltungsort: Das Gleis feierte im letzten Jahr 25 Jahre Jubiläum und ist DIE Adresse in Münster um Perlen der Indie Szene zu hören, bevor alle sie kennen. Die Liste der Bands, die hier in familiärer Atmosphäre schon gespielt haben, liest sich wie ein Who is Who: Mando Diao, Kettcar, The Hives, The National, Deichkind, TV on the Radio, Hot Water Music, Blumfeld, Tocotronic, Japandroids…

Indie-Folk ist momentan ziemlich angesagt. Bands wie “Angus and Julia Stone”, “Momford & Sons”, “Bon Iver” sind momentan das Must-have (hear) des intellektuellen Studenten und aller, die sich hierfür halten. In meinen ruhigen Momenten bin auch ich dieser Strömung sehr zugetan, man mag mich nach Belieben in den ein oder eben anderen Kasten stecken.

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Die Zukunft liegt im Schlaf

Es gibt Tipps für die würde man im Nachhinein viel Geld zahlen. 2007 habe ich irgendwo (würde gerne danken, weiß nur nicht mehr wem) von dem neuen Album der deutschen Band Tele gelesen. Indie Pop mit lyrischen Texten, Alltagsgeschichten, Liebe, Sehnsucht, Alleinsein, eben alles was dazu gehört. Also: das Album gehört, verschenkt, geliebt und die herrlichen Texte zitiert:

“Ich laufe durch die Gegend und hab Angst alles verschwindet um mich”

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Kat Frankie im Gleis 22

Heute abend ist Kat Frankie mit Band im Gleis 22 in Münster.
Die in Berlin lebende Australierin gilt seit langem als Geheimtipp, seit Ende dieser Woche mit Band auf Deutschland-Tour und schafft es hoffentlich mit ihrem neuen Album mehr als nur ein Geheimtipp zu werden.
Ich habe sie letztes Jahr schon einmal zusammen mit Francesco Wilking in der Sputnikhalle im Rahmen eines TV Noir Konzerts gehen und war begeistert. Diese unglaublich kraftvolle Stimme in Kombination mit einer selbstgeloopten Begleitung hat mich trotz anfänglicher Skepsis überzeugt. Dazu kommt, dass sie nicht nur musikalisch unglaublich fähig ist, sondern auch tolle Songs schreibt.
Jetzt bin ich gespannt zu was sie mit Bandbegleitung noch fähig ist und werde berichten.

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