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Andreas Reckwitz – Die Gesellschaft der Singularitäten

Seit Anfang diesen Jahres tingelt die inzwischen Hallen füllende Poetry Slammerin Julia Engelmann sehr erfolgreich mit ihrem Song „Grapefruit“ (auf Youtube: ca. 1.5 Millionen Views) durch die deutschen Fernsehtalkshows – in diesem Song setzt sie sich auf äußerst unangenehm unterkomplexe Art und Weise mit den Depressionen einer Freundin auseinander, der sie tolle Tipps wie „mal durchlüften“ und „Grapefruit zum Frühstück essen“ gegen Depressionen gibt, schließlich ist Engelmann da Fachfrau: Sie hatte auch mal Depressionen (meint sie zumindest), denn „Ich wollte immer wie die andern sein, nur dass das absolut nichts bringt / Und dass das absolut nicht geht, weil’s die andern ja schon gibt / Der Tag, an dem das klar war, war für mich der erste Neubeginn / Und heute kann ich sagen, dass ich meine beste Freundin bin.“ Deutschlands bekannteste Poetry Slammerin sagt: Nicht wie die anderen sein zu können macht traurig, und anscheinend können sich Tausende damit identifizieren.

Nicht so Andreas Reckwitz. Der erklärt Depressionen, die er für eine für unsere Zeit typische Krankheit hält, ganz anders: Heutzutage leiden so viele Menschen an Depressionen, weil sie aufgrund des Drucks erschöpft sind, sich als singuläre Individuen mit einem wertvollen Leben inszenieren zu müssen. Denn die ganze globale Gesellschaft ist in der Spätmoderne eine „Gesellschaft der Singularitäten“, wie das Sachbuch von Reckwitz eben auch heißt. Dominiert von einer ab den 1970ern entstandenen neuen akademischen Mittelklasse gilt heute global das als wertvoll, was als singulär, als authentisch gilt, wobei nicht nur Individuen, sondern auch Dinge, Ereignisse und sogar Kollektive als singulär und damit als wertvoll konstruiert werden können. Dass dem so ist liegt an dem Entstehen einer postindustriellen Ökonomie ab den 1970ern und der Digitalisierung, die zu einer „Kulturmaschine“ geworden ist, die nur dem Singulären Aufmerksamkeit verschafft und durch seine Algorithmen die Singularisierung jedes Nutzers noch vorantreibt. Die Folgen dieser Gesellschaft der Singularitäten sind nichts Geringeres als alle Probleme, die wir heute haben: Erosion der Volksparteien, neuer religiöser Fundamentalismus, Rechtspopulismus, Depressionen, Amokläufe.

Und das ist sicher alles richtig, und ich bin auch keine Soziologin, weswegen ich dazu nichts Fundiertes sagen kann. Das Feuilleton bespricht dieses Buch ja ganz euphorisch. Nun bin ich aber in der Situation, irgendetwas zu diesem Buch schreiben zu müssen (weil es für den Bayerischer Buchpreis nominiert wurde, den ich ja als Bloggerin begleite), und also bleibt wohl nichts anderes übrig, als das ich erkläre, warum mich das Buch als Laienleserin an mehreren Stellen nicht überzeugt hat.

Da ist zum einen eben die Behauptung, durch das Internet würden bestimmte Rationalisierungsmechanismen der Moderne nun in den Dienst der Singularisierung treten, sprich: Das Internet mit seinen Algorithmen trage zur Singularisierung bei, nicht zur Normierung, da jeder Nutzer ja ein individuell auf ihn abgestimmtes Profil erhalte. Für mein Empfinden ist aber genau das eben keine Singularisierung, sondern eine Normierung, denn zum einen wird der einzelne Nutzer, wenn auch auf natürlich sehr differenzierte Weise, hier mit Durchschnittswerten abgeglichen – er bekommt eben durch den Algorithmus nicht Daten zugespielt, die nur er mag, sondern solche, die alle mögen, die sich im Netz ungefähr wie er verhalten – zum anderen wirkt jeder Algorithmus darüber auf das Individuum zurück. Der einzelne Internetuser wird dadurch eben nicht einfach singulär, sondern vor allem doch auch manipulier- und also normbar, wie aus dem politischen Kontext ebenso bekannt ist wie aus der Werbebranche. Was, wenn die Singularisierung im Dienst einer (ökonomischen) Normierung steht, nicht anders herum, also wenn das, was als Singularisierung konstruiert wird, nichts anderes ist als eine Form der Rationalisierung? Diese Möglichkeit räumt Reckwitz für mich nicht überzeugend aus.

Und das Internet erzeugt ja auch gar nicht lauter singuläre User, die sich alle als furchtbar singulär inszenieren würden, wie Reckwitz es ja behauptet. Es hat ja eben nicht jeder einen YouTube-Kanal oder einen Blog. Im Gegenteil: Das Internet erzeugt in seinen wirkmächtigsten Momenten Hypes, an denen die Leute partizipieren, weil alle das tun, weil sie mitreden wollen, wenn es um das geht, worüber gerade alle reden – nicht weil sie singulär sein wollen. Der enorme Erfolg von Avocadobrot-Fotos auf Instagram erklärt sich nicht daraus, dass jeder, der so ein Foto macht, dabei denkt „ach guck, damit wirke ich jetzt aber einzigartig und authentisch“, sondern es geht doch eher um „ach guck, in den letzten Tagen habe ich so viele total schöne, INSPIRIERENDE Fotos von Avocadobroten gesehen, jetzt mache ich mir ein Avocadobrot und mache ein Foto davon, voll inspirierend“. Viele Instagram-Accounts folgen doch schlicht der Ästhetik der Werbung, und damit der Ökonomie – und das ist ein Gebiet, das Reckwitz im ganzen Buch als wirkmächtiges System bemerkenswert hartnäckig ausblendet: Die Ökonomie kommt weitestgehend nur als Form veränderter Arbeitsplätze in den Blick – dass heutzutage weltweit Teenager Jeans tragen, bei McDonalds essen und Justin Bieber hören, und zwar durchaus auch in akademischen Haushalten, ist auch dem globalen Wirtschaftssystem geschuldet, und anscheinend hat Reckwitz nie mit einem Teenie gesprochen, denn Teenies argumentieren nicht mit “aber ich will ganz individuell sein” sondern mit “aber alle tragen das so”. Selbstverständlich gibt es die Trendsetter, die Influencer, die singulär Neues setzen – davon aber darauf zu schließen, dass alle das sein wollen, wird der Gesamtgesellschaft wohl kaum gerecht, in der die meisten halt doch einfach dazugehören und mitmachen wollen, in der viele „genauso sein wollen wie XY“, sogar dann, wenn sie wie XY behaupten, einfach nur sie selbst sein zu wollen. (Weitere Randbemerkung: Und so ist es auch ärgerlich, dass Reckwitz – bestehender Forschungsergebnisse zum Trotz – die Pfingstkirchen Lateinamerikas in einen Topf “religiöser Fundamentalismus” mit Islamisten wirft und behauptet, es ginge hier um Singularität, dabei gewinnen beide religiösen Gruppierungen gerade durch ihr Verhältnis zur kapitalistischen Wirtschaftsordnung ihre Attraktivität: Die Pfingstkirchen aufgrund ihrer enormen Passung zum Kapitalismus, islamistische Gruppierungen aufgrund ihrer massiven Ablehnung des Kapitalismus; beispielsweise Friedrich Wilhelm Graf hat dahingehend, bezüglich der Rückkehr der Religionen und des Marktes religiöser Angebote, einschlägige Publikationen geschrieben, die alle in der Bibliografie von Reckwitz vollständig fehlen – dafür finden sich in dieser Bibliografie mehrere Werke von Byung-Chul Han, welchen wissenschaftlichen Wert auch immer diese haben sollen.)

Und genau darum finde ich das Buch von Reckwitz nicht überzeugend: Er beschreibt natürlich Zusammenhänge und Praxen, die es gibt und die medial sehr wirkmächtig sind, aber er beschreibt eben nicht die gesamte Gesellschaft, schon gar nicht weltweit, wie dies sein Anspruch ist. Er beschreibt einige medial sehr wirkmächtige Milieus, die eben auf der Skala der Milieu-Anordnungen sehr weit weg von der Grundorientierung an „Tradition“ angesiedelt sind, denen Selbstverwirklichung sehr wichtig ist und die eben beruflich „was mit Medien“ machen – und tut dann so, als wären diese Milieus der Singularitäten die ganze Gesellschaft, er sitzt damit der medialen Inszenierung dieser Milieus auf. Er beschreibt nicht die Gesamtgesellschaft und wird ihr meiner Ansicht nach auch nicht gerecht. Denn Reckwitz bemüht eine Klassenstruktur der Gesellschaft, die so inkonsistent ist, wie sie großteils absichtlich auf den gedanklichen Einbezug des materiellen Status der Menschen verzichtet. So geht er eben davon aus, dass es eine dominierende „akademische Mittelklasse“ gibt, in der alle unabhängig vom Einkommen nach Singularität streben, von der er im Wesentlichen eine „Unterklasse“ unterscheidet, zu der schlicht alle gehören, die über geringes kulturelles Kapital verfügen und also keinen akademischen Abschluss haben, und deren Lebensstil von „muddling through“, vom Durchwursteln, gekennzeichnet ist. Ich halte das gelinde gesagt für unterkomplex, nicht nur weil es diverse höhere Beamte, Maschinenbauer, Ärzte, Juristen etc. gibt, die sich in völlig identischen Doppelhaushälften am Sonntag um ihren Thermo-Mix (den man sich ja erst einmal leisten können muss) versammeln und nicht im Traum daran denken, irgendwie singulär sein zu wollen, sondern auch, weil es einfach viele Akademiker gibt, deren Leben von „muddling through“ gekennzeichnet ist.

Daneben gibt es dann aber natürlich auch bei Reckwitz noch die „alte Mittelklasse“, die – obwohl er einräumt, dass sie wohl um die 25% der deutschen Gesellschaft ausmachen (S. 366) – hier auf vier (!) Seiten abgehandelt wird: Laut Reckwitz ist das der alte, nicht-akademische Mittelstand, der im Schwinden begriffen ist, und Reckwitz ordnet dieser „alten Mittelklasse“ die SINUS-Milieus der „Adaptiv-Pragmatischen“, der „bürgerlichen Mitte“ und Teile der „Konservativ-Etablierten“ zu. Das wird empirisch weder erklärt noch bewiesen und ist vermutlich auch schlicht nicht haltbar: Diese Milieus sind doch ihrerseits voll mit hochqualifizierten, akademischen Mittelklassevertretern, das sind eben auch Lehrer, Ärzte, Ingenieure. Und völlig, Entschuldigung, abstrus wird die Gesellschaftsanalyse wenn dann plötzlich doch ausgehend von ökonomischen Kriterien, die ja sonst explizit nirgends eine Rolle spielen durften, doch eine Oberklasse angenommen wird, die allerdings ja eben nur 1% der Weltbevölkerung umfasst und eigentlich sowieso mit dem Lebensstil der akademischen Mittelklasse identisch ist und damit eigentlich nur am Rande mal erwähnt werden muss (und mehr als “am Rande mal erwähnen” findet auch nicht statt). Kurz: Im Wesentlichen behauptet Reckwitz, die gesamte Gesellschaft weltweit bestünde aus armen Nicht-Akademikern, so ein bisschen zu vernachlässigender Mitte und singularitätswütigen Akademikern. Jede Milieu-Analyse beschreibt Gesellschaft differenzierter und realitätsnäher. Die Beschreibung der Lebensstile dieser Klassen liest sich wie bei Bourdieu abgeschrieben (pardon, aber: Die einen essen gesund, die anderen nicht so, die einen machen Sport, die anderen nicht so – das sind nicht gerade große Neuigkeiten), und Bourdieu untersuchte die Gesellschaft vor den 1970ern, die SINUS-Milieus sind da schlicht genauer.

Es ist ja dann fast schon lustig, wenn beispielsweise bei der Beschreibung des Lebensstils der Unterklasse (wir erinnern uns: Die von Reckwitz beschriebene Gesellschaftsstruktur bildet sich ungefähr ab den 1970ern heraus) auf einen Aufsatz von 1958 zurückgegriffen wird (S. 362) oder Romane als empirische Quellen herhalten müssen („Rassistische, auch sexistische und homophobe Tendenzen in der Unterklasse werden immer wieder thematisiert, wie es etwa zwei aktuelle, viel diskutierte Selbstethnografien aus Frankreich zeigen: Didier Eribon, Rückkehr nach Reims, Berlin 2016; Éduard Louis, Das Ende von Eddy, Frankfurt/M. 2015.“ S. 359; ohne die zutreffenden Beobachtungen dieser Romane in Zweifel zu ziehen: Empirische soziologische Arbeit sieht eben doch anders aus und dass Rassismus, Sexismus und Homophobie ein Privileg der Unterklasse oder der alten Mittelklasse seien, wird sich empirisch nicht halten lassen, da mag Reckwitz noch so sehr behaupten, die akademische Mittelklasse wähle keine Rechtspopulisten (S. 340) – die Wahlanalysen sprechen eine andere Sprache, natürlich wählen auch Leute mit akademischem Bildungsgrad die AfD, wenn auch nicht mehrheitlich, Kubitschek und Jongen sehen sich und ihre Fans wohl kaum als Nicht-Akademiker, der Sexismus-Fall Weinstein stammt kaum aus der Unterschicht, hier ist einfach manches wirklich zu stereotyp).

Und damit kann Reckwitz natürlich auch nicht einbeziehen, dass die letzten Shell-Jugendstudien ergeben haben, dass Jugendliche zumindest in Deutschland schon seit Jahren lieber sichere Jobs anstreben als sogenannte Selbstverwirklichungsbranchen, also: irgendwas mit Medien. Natürlich muss Reckwitz dann für seine Behauptung, das Bildungswesen unterliege im Moment nicht einer Tendenz zur Normierung (S. 333), ausblenden, dass es einen Bologna-Prozess und bald in Deutschland auch ein Zentralabitur gibt, und das hat eben nicht nur mit der Sicherung von Mindeststandards für Bildungsniveaus zu tun, wie Reckwitz meint, sondern vor allem mit Vergleichbarkeit im Dienste der transnationalen Mobilität. Und so könnte ich jetzt hier weitermachen, kurz: Das, was Reckwitz beschreibt trifft natürlich Teile der Realität, in der wir leben, aber er beschreibt Gesellschaft unterkomplex, dass ich wirklich nicht behaupten kann, dieses Buch als Bereicherung empfunden zu haben, so leid mit das tut. Es gibt natürlich mediendominierende Milieus, die Singularität propagieren, und natürlich tragen diese zu aktuellen, auch politischen, Problemlagen bei. Aber die Zusammenhänge sind dann doch etwas komplexer als hier beschrieben, meinem Eindruck nach.

Ich fand „Gesellschaft der Singularitäten“ leider stellenweise sehr banal, die überzeugendsten Passagen sind die über die „Kulturmaschine“ Internet (mit den oben gemachten Einschränkungen) und ansonsten leider die, die Dinge referieren, die aus der Forschung zum Wertewandel schon längst bekannt sind. Und eben diese Wertewandelforschung, Ulrich Becks Theorie der reflexiven Moderne und seine Individualisierungstheorie und vor allem „Nach dem Boom“ von Anselm Doering-Manteuffel/Lutz Raphael (das Reckwitz in seiner Bibliografie nicht nennt, obwohl der Titel einschlägig ist) können eigentlich all die gegenwärtigen Problemlagen (zunehmende Attraktivität postmaterialistischer, non-konformistischer Werte, Erosion der Volksparteien und Neoliberalismus, wirtschaftlicher Wandel hin zum tertiären Sektor, Erschöpfung des Subjekts), die Reckwitz hier zu erklären beansprucht, schon seit Jahren erklären. Ich bin mir nicht ganz sicher, wie viel Mehrwert das Buch von Reckwitz hier bringt – wenn mich persönlich jemand nach einem Buch zur Entwicklung der Gesellschaft seit den 1970ern fragen würde, das auch eine globale Perspektive im Blick hat, würde ich unbedingt „Nach dem Boom“ von Doering-Manteuffel/Raphael empfehlen, das mir viel besser belegt, viel stringenter und differenzierter argumentiert zu sein scheint als das Buch von Reckwitz. Was nicht bedeutet, dass „Gesellschaft der Singularitäten“ ein schlechtes Buch ist, das falsche Dinge behauptet, es ist natürlich ein interessantes, gutes Buch, das viel Zutreffendes beschreibt – nur eben für mein Empfinden halt mehrfach unterkomplex und etwas banal. Vielleicht hat mich auch nur einfach die extreme Erwartbarkeit dessen, was man hier zu lesen bekommt, gestört – man liest hier genau das, was man zu lesen erwartet, und was eigentlich seit Eribon ohnehin schon landauf landab in der Zeitung steht (was natürlich das Geschriebene nicht falsch, aber eben auch nicht sehr überraschend macht).

Aber, nochmal: Ich bin keine Soziologin, sondern Laie (gehöre damit aber ja doch auch zum Zielpublikum dieses Buches, was es vielleicht doch wieder legitim werden lässt, dass ich mich darüber äußere), und das Feuilleton feiert das Buch ja wie schon angemerkt. Genauso wie die Jury für den Bayerischen Buchpreis 2017, denn „Gesellschaft der Singularitäten“ steht auf der Shortlist der Sachbücher für diesen Preis. Und da steht es ja, genauso wie das Buch von Gerd Koenen, schon zu recht. Aber: Nicht nur aus den von mir oben schon dargestellten Gründen – das Buch erscheint mir weder inhaltlich bahnbrechend noch besonders genau – sondern vor allem auch aufgrund der sprachlichen Gestalt dieses Buches verstehe ich diese Nominierung trotzdem ehrlich gesagt nicht ganz: Wenn so ein Buchpreis auch die Funktion der Literaturvermittlung hat, dann hat man sich hier für die Nominierung eines Sachbuches entschieden, das eben ein typisches soziologisches Sachbuch aus dem Suhrkamp-Verlag ist, und das bedeutet: Viele Leser des breiteren interessierten (und durchaus auch akademisch gebildeten) Publikums werden hier aufgrund der sprachlichen Komplexität (die nicht in jedem Fall mit inhaltlicher Komplexität korreliert) schon in der Einleitung aussteigen. Das sind dann Leser, die man verliert, auch für den Bayerischen Buchpreis. Schon deswegen würde ich, wenn ich zwischen den beiden von mir gelesenen nominierten Büchern entscheiden müsste, den Preis eher dem Sachbuch von Gerd Koenen über die Geschichte des Kommunismus geben (auch wenn ich von diesem ebenfalls nicht restlos begeistert war) als dem von Reckwitz. Meine beiden Blogger-Kollegen von Sätze & Schätze und Buch-Haltung.com waren aber von dem ebenfalls nominierten Sachbuch „Blau“ von Goldstein sehr angetan – vielleicht wäre das dann ein guter Kandidat für den Preis. Entscheiden müssen das ja aber zum Glück am Ende nicht wir, sondern die Jury.

(Beitragsbild von Jessica Ruscello auf unsplash.com)

Katharina Herrmann

Katharina Herrmann

Vordenkerin der postfaktischen Literaturkritik, bloggt 4 the lulz, lebt in München.
Mail: katharina.herrmann (at) 54books.de
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